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Jean Paul Gaultier

Le Male Popeye

Le Male Popeye, ein Eau de Toilette für Herren aus der Duftfamilie Fougère von Jean Paul Gaultier (2016), verbindet in den Kopfnoten Aldehyde, Neroli und Minze. Muskatellersalbei und Amber strukturieren das Herz, bevor eine Basis aus Vanille, Tonkabohne und Sandelholz folgt.

Erscheinungsjahr
2016
Zielgruppe
Herren
Duftfamilie
Fougère
Konzentration
Eau de Toilette
Le Male Popeye

Bezugsquellen

Als Jean-Paul Gaultier 1995 das Parfum Le Male schuf, wollte er den Duft eines Barbiers von einst wiedergeben. So ist diese Komposition zugleich frisch und zeitgemäß und trägt doch eine berührende, kühne Nostalgie in sich. Darauf beruht wohl zum Teil auch ihr großer Erfolg. Er brachte ihr zudem zahlreiche Neuinterpretationen ein, darunter das jüngst erschienene Le Male Popeye. Wer könnte mit seinen kräftigen Muskeln das ikonische Ringelshirt von Jean-Paul Gaultier besser tragen als er?!

Wie Jean-Paul Gaultier sich die Figur Popeye aneignet

Popeye ist ein Comic Strip, also ein Comic aus den Vereinigten Staaten, der im Dezember 1919 erstmals veröffentlicht wurde. Seitdem ist seine Bekanntheit erheblich gewachsen, nachdem er in den 1930er-Jahren für die ganze Welt übersetzt wurde. Die Figur verkörpert eine Art ruppigen Seemann, recht empfindlich und gern bereit, seine Körperkraft zur Schau zu stellen. Auch wenn er nicht unbedingt durch Intelligenz glänzt, besitzt er ein gewisses liebenswertes Etwas. Darüber hinaus hat Popeye viele weitere Eigenschaften: Er ist tapfer, loyal und mitunter sogar sentimental. Genau diese Facetten finden sich im Parfum Le Male Popeye wieder. Die Idee, diese Figur mit seinem Parfum zu verbinden, lag für Jean-Paul Gaultier nahe. Das Ringelshirt war stets sein Markenzeichen, doch kein berühmter Seemann hatte es bislang getragen. So wurde Popeye ganz selbstverständlich zum Gesicht der Kampagne des neuen Le Male Popeye. Der Duft will erklärtermaßen die zärtlichste Seite offenlegen, die sich hinter dem muskulösen Panzer jedes Mannes verbirgt, der dieses Parfum trägt.

Die Frische von Le Male Popeye

Selbstverständlich verleugnet Le Male Popeye seine Herkunft nicht ganz. Er ist stark von seinem Vorgänger inspiriert, dessen Männlichkeit er bewahrt und um eine ausgeprägte Frische ergänzt. Während Le Male von 1995 das Werk des talentierten Parfumeurs Francis Kurkdjian ist, der damals gerade am Anfang seiner Laufbahn stand, wurde Le Male Popeye von Nathalie Gracia-Cetto geschaffen. Die Komposition beginnt mit der sonnigen Frische von Neroli, einem ätherischen Öl, das aus der Orangenblüte gewonnen wird. Für mehr Biss und Lebendigkeit wird dieser Rohstoff hier mit Minze und Aldehyden ergänzt. Dann gewinnt nach und nach die Männlichkeit die Oberhand. Das Parfum nimmt holzige Töne an, in denen Ambroxan dominiert. Salbei verstärkt die aromatische, kampferartige Seite des Ganzen und dient zugleich als hervorragender Fixateur. So besitzt Le Male Popeye eine außergewöhnliche Haltbarkeit. Er klingt dennoch sanfter aus: In seiner Sillage verbindet Le Male Popeye eine warme, süße Vanille mit der Cremigkeit der Tonkabohne. Der Flakon hat seine frühere Silhouette bewahrt. Auf der Vorderseite zeigt Popeye jedoch stolz seinen Bizeps. Er trägt das Ringelshirt des Modeschöpfers und sogar den Slogan „I Love Gaultier“.

Duftpyramide

  1. KopfnotenDie ersten Minuten
  2. HerznotenDas Herz des Parfums
  3. BasisnotenWas bleibt

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Haltbarkeit
Sillage
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