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Jour d’Hermès Absolu

Als dritter Teil der 2012 begonnenen Linie erscheint Jour d’Hermès Absolu 2014, signiert von Jean-Claude Ellena. Der Parfumeur verdichtet darin das Bouquet des ersten Jour auf drei Rohstoffe – Gardenie, Jasmin Sambac, Aprikosenblüte – und gibt der Basis ein Fundament aus Eichenmoos, das das Ganze in Richtung Chypre zieht. Der Flakon stammt von Pierre Hardy.

Ein weißes Bouquet, das die Aprikose abrundet und das Eichenmoos verdunkelt: Das Absolu übernimmt das Gerüst des ersten Jour und verdichtet es.

Was das Haus angibt

Drei Rohstoffe, keine Ebene: Gardenie, Jasmin Sambac, Aprikosenblüte. Hermès belässt es dabei, und das ist wenig für eine Komposition, deren Verlauf die Kritiker beschreiben.

Die Gliederung stammt aus den Rezensionen

Robin von Now Smell This ordnet Gardenie und Jasmin der Mitte zu und merkt an, dass die Aprikose gedämpft bis zum Ausklang mitläuft, wo die Basis wärmer und erdiger wird als in der ursprünglichen Version. Die hier angegebene Reihenfolge folgt dieser Einteilung, da das Haus keine Gliederung veröffentlicht hat.

Das Eichenmoos

Osmoz schreibt dem Eichenmoos – dem Evernia prunastri der Inhaltsstoffliste – die Wendung der Duftspur ins Chypre zu, die das Absolu von seinem Vorbild unterscheidet. Der Rohstoff steht tatsächlich in der Formel, was der Beobachtung eine stoffliche Grundlage gibt.

Was außen vor bleibt

Die Aprikosenblüte ist eine Blüte, nicht die Frucht; sie wird hier auf die Aprikose zurückgeführt, den einzigen verwandten Eintrag im Verzeichnis, und die nähere Bestimmung bleibt im Fließtext. Die Grapefruit, die Datenbanken nennen, ist von keiner zugelassenen Quelle angegeben und erscheint nicht unter den Noten.

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