Twilly d'Hermès
Twilly d’Hermès, eine erfrischende Neuheit. Das Haus Hermès zählt zu den ältesten Pariser Marken. Es wurde 1837 von Thierry Hermès gegründet. Zunächst widmete es sich ausschließlich der Sattlerei für Pferde.
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Im Laufe der Jahrzehnte weitete sich das Tätigkeitsfeld des Hauses stark aus, um den stetig wachsenden Ansprüchen einer gehobenen Kundschaft gerecht zu werden. Heute ist Hermès in der Welt der Parfümerie sehr bekannt, ebenso aber für seine Tücher. Gleichsam um eine Verbindung zwischen diesen beiden Welten herzustellen, hat Hermès diesmal einen Duft namens Twilly geschaffen.
Was ist der Twilly?
Zunächst gilt es zu klären, was ein Twilly ist. Wer die Modewelt auch nur am Rande verfolgt, kennt die emblematischen Carrés aus Seide. Diese Tücher entstanden Mitte der 1940er-Jahre und wurden zu Schlüsselstücken des Hermès-Sortiments. In sorgfältiger Arbeit gefertigt und in einer sehr breiten Farbpalette erhältlich, werden die Carrés heute zu beträchtlichen Preisen verkauft und in verschiedenen Größen angeboten. Der Twilly von Hermès ist einer ihrer modernsten Nachfahren. Er erschien Anfang der 2000er-Jahre und ist das kleinste Carré der Marke. Er misst 86 cm in der Länge und nur 5 cm in der Breite. Damit erlaubt er jede Kühnheit und ist nur durch die Vorstellungskraft seiner Trägerin begrenzt. So lässt sich der Twilly um den Hals, im Haar oder am Handgelenk tragen. Folgerichtig hat er nun auch in die Parfümerie Einzug gehalten.
Die klar umrissene und beißende Komposition von Twilly
Twilly stammt von Christine Nagel, der Hausparfumeurin von Hermès. Mit diesem Duft wendet sich die Parfumeurin direkt an junge Frauen. Sie hat die Komposition zu einem Konzentrat der Unverfrorenheit gemacht, zugleich verwirrend, würzig und orientalisch. Twilly beginnt mit einem frischen Hauch von Ingwer. Durch Destillation der Wurzel gewonnen, verströmt dieser Rohstoff hier einen würzigen, pfeffrigen, rosigen und seifigen Duft. Abgelöst wird er von einer weiblicheren Note, die Tuberose-Absolue in den Vordergrund rückt. Diese honigartige Pflanze bringt eine wärmere Facette in den Duft. Schließlich klingt Twilly cremiger und samtiger aus. Er hüllt sich in den holzigen und milchigen Duft von Sandelholz.
Der Lanterne-Flakon von Hermès erhält ein neues Accessoire
Zu diesem Anlass hat Hermès auch seinen bekannten Lanterne-Flakon neu interpretiert. Als Ikone der Marke handelt es sich um eine schlanke, elegante Glassäule, die direkt von den Laternen alter Kutschen inspiriert ist. Er verfügt über einen Schraubverschluss für die Verwendung als Splash, der durch eine aufschraubbare Pumpe für die Verwendung als Spray ersetzt werden kann. Die orange Farbe wirkt auf den ersten Blick spritzig und fröhlich. Schließlich ist der Flakon mit einem kleinen, sehr farbenfrohen Twilly versehen, der am Hals geknotet ist.
So wie das kleine Schwarze fester Bestandteil der weiblichen Garderobe ist, ist das Hermès-Tuch zu einem unverzichtbaren Modestück geworden. Von modebewussten Frauen auf der ganzen Welt getragen, bietet es unzählige Möglichkeiten für jene, die es kühn tragen möchten. Manche sammeln die Tücher, andere setzen sie ein, um ein elegantes oder legeres Outfit aufzuwerten. Um der Fantasie freien Lauf zu lassen, wird das Hermès-Carré in zahlreichen Formaten angeboten. Eines der kleinsten heißt Twilly. Ein Blick auf dieses zum Kultobjekt gewordene Seidenstück.
Die Entwicklung des Hermès-Carrés
Das Hermès-Carré ist ein kleines quadratisches Seidentuch von 90 mal 90 cm. Im Laufe der Jahrzehnte wurde es zu einem emblematischen Produkt der Marke Hermès. Es wurde 1937 von Robert Dumas, dem künstlerischen Leiter von Hermès, geschaffen. Das erste Carré der Marke trug den Namen „Jeu des Omnibus et Dames Blanches“. Inspiriert von einer Art damals sehr beliebtem Gänsespiel, sorgte es sofort für Aufsehen. Nach und nach entstand eine Vielzahl unterschiedlicher Kreationen. Heute sind die Motive sehr vielfältig, ebenso die von Hermès angebotenen Stile. Es gibt Hermès-Carrés vom Klassischen bis zum Zeitgenössischen, von der traditionellen Zeichnung bis zu ultramodernen Graffiti. Zudem sind die Hermès-Carrés nicht mehr ausschließlich quadratisch. In 70 Jahren haben sie sich in größere und kleinere Formate verwandelt, aber auch in schmalere Formen wie die des Twilly. Zur Bedeutung der Hermès-Carrés: Heute gibt es mehr als 1500 verschiedene im Siebdruck gefertigte Motive, die aus einer Palette von 75 000 Farbtönen stammen. Jedes Exemplar wird in der „Carréothèque“ von Hermès archiviert, und weltweit wird derzeit etwa alle 30 Minuten ein Carré verkauft. Das Produkt ist somit ein Kultartikel und ein echter Bestseller von Hermès. Der Twilly bildet keine Ausnahme und lässt jeder Kühnheit freien Lauf.
Im Fokus: der Twilly von Hermès
Der Twilly von Hermès erschien Anfang der 2000er-Jahre. Er wurde zum erklärten Liebling der Fashionistas und gilt heute als besonders angesagtes Objekt. Der Twilly ist zugleich vielseitig und multifunktional. Er lässt sich als einfaches Armband oder als Gürtel tragen. Er kann ins Haar gebunden oder einfach um den Hals geknotet werden, wobei die beiden Enden lässig herabhängen. So ergänzt er einen eleganten, raffinierten Look ebenso wie ein legeres Outfit. In der Regel trägt der Twilly kleinere Motive als das ursprüngliche Hermès-Carré. Er bietet zahlreiche Möglichkeiten und besticht durch kräftige Farben und viele Stilvarianten. Ein kleines Schmuckstück, das sich am besten trägt, nachdem zuvor ein Hermès-Parfum aufgesprüht wurde …
Duftpyramide
- KopfnotenDie ersten Minuten
- HerznotenDas Herz des Parfums
- BasisnotenWas bleibt
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Die Werbekampagne
Twilly ist ein bekanntes kleines Tuch des Hauses Hermès. Doch nicht nur das … Es ist zugleich eine neue Duftkomposition der exklusiven Hermès-Parfumeurin Christine Nagel. Mit dieser Kreation verbindet sie drei klassische Rohstoffe der Parfümerie, die sie mit Unverfrorenheit und Optimismus neu interpretiert. Twilly vereint frischen, pfeffrigen Ingwer, sonnige und geheimnisvolle Tuberose sowie milchiges, samtiges Sandelholz. Es fehlte nur noch eine Werbung, um den ansprechenden kleinen rosafarbenen und bunten Flakon zu begleiten. Ein Blick auf die Inszenierung dieses mit Spannung erwarteten Parfums.
Twilly: Was machen die jungen Frauen vor dem Schaufenster von Hermès?
Die Werbekampagne für das Parfum Twilly führt direkt vor das Pariser Geschäft von Hermès. Doch es handelt sich nicht um einen bloßen Spaziergang durch die Gassen der Hauptstadt … Die Werbung zeigt mehrere junge Frauen, die vom betörenden Zauber des Twilly gebannt sind. Nacheinander ergreifen sie das kleine bunte Band. Mal vom Wind davongetragen, im letzten Moment aufgefangen oder in die Hermès-Boutique schlüpfend, lässt der Twilly niemanden gleichgültig. Die jungen Frauen in dieser Werbung beginnen einen ausgelassenen Tanz. Ihre Körper verschlingen sich. Ihre Blicke kreuzen sich auf animalische Weise. Alle scheinen von einer höheren Macht ergriffen. Die Welt dieser Werbung ist vollkommen traumartig. Verstärkt wird dieser Effekt durch den abgehackten, elektronischen und teils afrikanisch geprägten Soundtrack des Clips. Mit Twilly will Hermès unbestreitbar niemanden gleichgültig lassen.
Twilly oder die neue Ausdrucksform von Hermès
Tatsächlich passt die Werbung für Twilly bestens zu den Umwälzungen, die Hermès ein Jahr zuvor in seiner Kommunikation vorgenommen hatte. Mehr denn je hat Hermès beschlossen, mit seinem allzu „bon chic bon genre“ geprägten Image zu brechen. Die Marke wendet sich nun an eine jüngere und dynamischere Zielgruppe. Die letzte Marketingkampagne der Marke hatte bereits für viel Aufsehen gesorgt, indem sie die bekannten Seiden-Carrés von Hermès an Skaterinnen präsentierte. Hermès scheut nicht davor zurück, Trends umzukehren, und gibt sich mehr denn je ein sehr zeitgenössisches Auftreten.
Zeitgenössischer Tanz liegt mit dem Parfum Twilly im Trend
Hermès ist allerdings nicht die einzige Marke, die sich für zeitgenössischen Tanz entschieden hat. Derzeit ist er eine in der Parfümerie besonders beliebte Ausdrucksform, wie etwa die Werbungen für Kenzo World oder Gabrielle Chanel belegen. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden, ist dieser Tanz eine starke Ausdrucksform, die Improvisation, persönlichen Ausdruck und Emotion verbindet. Er erkundet sämtliche Bewegungsmöglichkeiten des Körpers und widmet sich ganz der Freiheit. Mit bloßer Unterhaltung hat dies wenig zu tun. Hermès will weiter gehen und erzeugt hier eine regelrechte Faszination.
Weitere Parfums von Hermès
Ebenfalls komponiert von Christine Nagel
- Elle l'aimeLolita Lempicka
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- EauDemoiselleGivenchy
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- Womanity Eau pour EllesThierry Mugler
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