
Baiser Volé ist ein emblematischer Duft des Hauses Cartier. Er erschien 2011 und etablierte sich sehr rasch als unverzichtbarer Klassiker der Damenparfümerie, geprägt von Eleganz und Liebe. Diese blumige Komposition kreiste damals ausschließlich um den blumigen Duft der Lilie.
Als Baiser Volé 2011 im Haus Cartier erschien, wurde er sehr schnell mit einer leidenschaftlichen Begegnung verbunden, einer Art „schwebender Pause im Wirbel des Lebens“. Einen solchen Moment neu zu interpretieren, erweist sich als recht kühne Wette. Dennoch hat Cartier beschlossen, sie anzunehmen und mit der Kreation des Duftes Baiser Fou eine noch stürmischere Umarmung als zuvor zu wagen. Mit ihm scheint der Trieb über die Vernunft zu siegen und einen sanften blumigen Duft auf Orchideenbasis in der Luft schweben zu lassen.
Wenn Cartier einen intensiven Kuss in einen sinnlichen Duft verwandelt
Selbstverständlich knüpft der neue Baiser Fou unbestreitbar an seinen Vorgänger Baiser Volé an. Er greift dasselbe Thema der intensiven und feurigen Liebe auf. Als leidenschaftlicher Duft beschwört er eine brennende und einzigartige Umarmung. Daher muss er eine unvergessliche Sillage bieten, durchwirkt von Begehren und Sinnlichkeit. Baiser Fou ist ein blumiger Duft, der überwiegend um den Duft der Orchidee aufgebaut ist. Sie ist die Lieblingsblume der Marke Cartier und wird in nahezu jeder ihrer Kompositionen verwendet. In diesem Sinne erscheint Baiser Fou fast wie eine Art Soliflore, überaus feminin und von Verschmitztheit durchzogen. Dennoch begleiten weitere Rohstoffe die Orchidee für ein süßeres, gourmandes und suchterzeugendes Ergebnis. Die Orchidee zeigt sich darin in ihren vielfältigen Facetten, abwechselnd leidenschaftlich, zärtlich, stürmisch, intensiv oder pudrig. Sie richtet sich an romantische und ein wenig freche Frauen, die sich vor allem von ihrem Instinkt leiten lassen und nach unvergesslichen Empfindungen streben.
Baiser Fou, ein Duft von Mathilde Laurent
Für die Entwicklung eines solchen Duftes wandte sich Cartier an Mathilde Laurent, eine Parfumeurin, die diesen Duft offenbar nach ihrem eigenen Bild geschaffen hat. Die junge Frau ist für ihr ausgeprägtes Temperament bekannt, und viele bezeichnen sie als rebellisch und sensibel. Fernab der Diktate von Marketing und Gesellschaft lehnt Mathilde Laurent allzu vereinheitlichte Produkte in der Regel rundweg ab. Sie lässt sich weit lieber von ihrer grenzenlosen Kreativität und ihrer Inspiration leiten, die sie meist aus ihren Erinnerungen, ihrer Kindheit und ihren Emotionen schöpft. Für sie beschreibe man einen Duft nicht wie ein Rezept, sondern lese ihn eher wie eine Geschichte. So liefert sie mit Bravour einen Duft voller Kühnheit und Intensität. Zudem ist Mathilde Laurent eine sichere und unverzichtbare Größe der heutigen Parfümerie. Dies brachte ihr unter anderem 2010 den Prix des Parfumeurs beim Grand Prix du Parfum, 2012 den Preis Grand Masculin und 2013 eine Auszeichnung beim Olfactorama ein … Würdigungen, die viel über die Qualität ihrer Arbeit und die Authentizität des neuen Baiser Fou aussagen.
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