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Baiser Fou

Baiser Volé ist ein emblematischer Duft des Hauses Cartier. Er erschien 2011 und etablierte sich sehr rasch als unverzichtbarer Klassiker der Damenparfümerie, geprägt von Eleganz und Liebe. Diese blumige Komposition kreiste damals ausschließlich um den blumigen Duft der Lilie.

Cartier ist ein großes Kreativhaus, das für seine Eleganz und seine poetische Seite bekannt ist. Genau diese harmonische und fast ungreifbare olfaktorische Handschrift findet sich auch im neuen Duft Baiser Fou. War sein Vorgänger Baiser Volé eine Art Soliflore auf Lilienbasis, so kreist Baiser Fou überwiegend um die Orchidee, die Lieblingsblume des Hauses Cartier. Beide erscheinen als romantische und leidenschaftliche Düfte, mit einem luftigen und beruhigenden Schwung, der sich auch in der Ästhetik ihrer Flakons wiederfindet.

Die Schmuckflakons von Cartier

Bei jeder seiner Duftneuheiten legt das Haus Cartier besonderen Wert auf seine Flakons. Dies verdankt es seiner Vergangenheit als Juwelier. Bekannt wurde das Haus Cartier zunächst als Schmuckhersteller, das seit Jahrzehnten mit den Codes der Eleganz spielt. Cartier ist ein Haus, das die kostbarsten Materialien der Welt immer wieder überhöht und ihrer Seltenheit die Exzellenz seines Könnens hinzufügt. Genau dieser Anspruch findet sich in jedem seiner Flakons. Cartier beantwortet die Frage „Kann man einen Duft zeichnen oder formen?“ stets mit Ja. Dazu zieht das Haus die größten Designagenturen und die besten Glashersteller hinzu. So ist es, als hätte Cartier seine schönsten Schmuckstücke in unsichtbare Geschmeide verwandelt, die die strahlendsten Frauen der Welt zur Geltung bringen. Cartier hat damit eine Art Brücke zwischen seinen beiden kreativen Welten geschlagen, zur Freude von Augen und Geruchssinn.

Die visuelle Sinnlichkeit von Baiser Fou

Wie sein Name vermuten lässt, knüpft Baiser Fou an seinen Vorgänger Baiser Volé an. Dies zeigt sich vor allem im Duft, aber auch im Design. Der Flakon von Baiser Fou fügt sich hervorragend in die Linie der Kollektion Baiser Volé ein. Sehr nah an seinem Vorgänger, hat Baiser Fou die Form einer zylindrischen, länglichen Flasche, ganz in Transparenz, die einen Duft erahnen lässt, der an Eaux de Cologne erinnert – Essenzen, die als Ursprung der zeitgenössischen Parfümerie gelten. Sein Hals ist golden eingefasst, für ein besonders raffiniertes Ergebnis. Darauf steht elegant und schlicht der Name des Hauses. Sein goldener Cabochon ist jedoch mit einer leuchtenderen Farbe verbunden. Diese findet sich in einem intensiv roten Stein, der einem Rubin gleicht. Dieser Farbton kommt zudem dem von Frauenlippen mit sinnlichem Lippenstift sehr nahe. Es scheint fast unmöglich, dem Ruf dieses vollen, elegant geschminkten Mundes zu widerstehen. Schließlich ist der Cabochon, wie als Echo auf den Duft, den er birgt, mit einem Orchideenblütenblatt graviert. Das Ganze gleicht einem seltenen, kostbaren Schmuckstück, eine schöne Hommage an das gesamte Können des Hauses Cartier.

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