Holzig
Apfel
Der Apfel ist eine essbare Kernfrucht. Er ist die Frucht des Apfelbaums, der zur Familie der Rosengewächse gehört. Die ersten Äpfel wurden im Tian-Shan-Gebirge in Kasachstan gefunden, vor angeblich 65 Millionen Jahren … Die heutigen Äpfel stammen von Wildäpfeln ab, die in Kleinasien im Kaukasus beheimatet sind. Im Lauf der Jahre wurden Äpfel vielfach gekreuzt und hybridisiert. Je nach Sorte ist der Apfel süß, säuerlich, bitter, saftig, grün, rot oder gelb. Heute gibt es mehr als 6000 Apfelsorten … genug, um jeden Parfumeur um den Verstand zu bringen.
Die verbotene Frucht als Inspirationsquelle
Als Symbol der verbotenen Frucht, das bis zum Anbeginn zurückreicht, ist der Apfel eine echte Inspirationsquelle für Parfumschöpfer. Sie greifen auf die Düfte von gestern zurück, um ihnen eine üppigere, sinnlichere Seite zu verleihen. Fruchtige Noten gehörten schon immer zu den Bestandteilen von Parfums, zu Beginn des Jahrhunderts wurden jedoch vor allem Zitrusfrüchte verwendet. Erst seit den 90er-Jahren experimentieren Parfumeure mit neuen Früchten wie Melone, Pfirsich, Apfel oder Litschi. Man denkt dabei an das Parfum „Nina“ von Nina Ricci, dessen Flakon sogar die Form eines Liebesapfels hat … Hier ist die gourmande, blumige Mischung von einem Hauch Liebesapfel überzogen. „Nina“ ist nicht nur ausgesprochen feminin, sondern wurde zu einem regelrechten Objekt der Begierde. Mit „Love by Nina“ rückte Nina Ricci auch den grünen Apfel in den Mittelpunkt: ein Herz aus grünem Apfel, vermischt mit Frangipani und Litschi … ein wahrer Zauber.
Die Verbindung des Apfels mit den Duftfamilien
Jede existierende Apfelsorte verbindet sich zwangsläufig mit einer Duftfamilie oder einer Facette. Äpfel harmonieren hervorragend mit anderen Früchten, Blüten, Gewürzen und aromatischen Noten … Zu den eindrucksvollsten Parfums zählt „Boss pour homme“ von Hugo Boss. Die Mischung aus Zimt und Apfel wird von einer holzigen Basis mit Noten von Zedernholz, Rosenholz und Zedernholz begleitet. Ein unwahrscheinliches, aber entschieden maskulines Ergebnis. Äpfel ermöglichen zudem gourmande, sehr anziehende Parfums, die besonders beliebt sind. Manche Mischungen verbinden den Apfel mit mehreren Duftfamilien, etwa das Parfum „Dalilight“ von Salvator Dali. Hier steht der Apfel in den Kopfnoten neben Mandarine und Zitrone. In den Basisnoten finden sich Graue Ambra, Atlaszeder und Weißer Moschus. Jasmin und weißer Pfirsich bilden schließlich die Herznoten. Das Ergebnis ist eine frische, sehr leichte Mischung von unglaublicher Sanftheit.
Auch wenn es den Apfel schon sehr lange gibt, findet er vor allem seit den 90er-Jahren Eingang in Parfums. Mit all seinen Sorten ist der Apfel eine unerschöpfliche Quelle für Parfumschöpfer. Mal frisch, mal sinnlich oder gourmand, weiß der Apfel zu gefallen. Heute nimmt er bei den Parfumschöpfern einen bevorzugten Platz ein. Zudem harmoniert er bestens mit den verschiedenen Duftfamilien, was nicht unerheblich ist.
Steckbrief
- Lateinischer Name : Pomum
- Herkunft : Artificielle
- Typ : Reproduction
Parfums mit der Note Apfel
Holzig
Aromatisch
Blumig
Blumig
Holzig
Aromatisch
Holzig
Fougère
Fougère
Blumig
Blumig
Blumig