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Hermès

Rocabar

Rocabar, der ungestüme und freie Duft von Hermès. 1837 gründet Thierry Hermès das gleichnamige Haus. Anfangs ist es das Geschäft eines Sattler- und Geschirrmachermeisters. 30 Jahre später besteht die Kundschaft von Hermès aus Luxus- und Prestigekunden, aus Königen und Präsidenten aus aller Welt.

Marke
Hermès
Erscheinungsjahr
1998
Parfumeur
  • Gilles Romey
Zielgruppe
Herren
Duftfamilie
Holzig
Nebenfamilie
Würzig
Konzentration
Eau de Toilette
EAN
3346130011316 (100 ml)

Veröffentlicht

Rocabar

Bezugsquellen

1937 entwirft die Marke das Carré von Hermès, ein Seidentuch im Format 90*90, das sofort von zahlreichen Prominenten übernommen wird. Im Bereich der Düfte betritt Hermès 1951 mit „Eau d’Hermès“ die Arena. 1998 stellt Hermès einen Herrenduft mit dem etwas eigenartigen Namen „Rocabar“ vor.

Rocabar, die untrennbare Verbindung zwischen Parfümerie und Pferd

Die Welt des Pferdes ist der Ursprung der Marke, und die Marke wollte ihr hier dafür Tribut zollen, dass sie sie hervorgebracht hat. Diese olfaktorische Hommage bleibt so unauslöschlich wie die Verbindung zwischen Pferd und Parfümerie. „Rocabar“ verweist auf die renommierten Sattlerwerkstätten der Marke. Im 20. Jahrhundert nannte ein englischer Handwerker die Wolldecken, mit denen Pferde zugedeckt wurden, „Rugs à barres“. Hermès, damals auf dieses Reitzubehör spezialisiert, wandelte den Namen nach und nach in „rocabar“ ab. Die natürliche und wärmende Wolldecke für Pferde wird hier in den Mittelpunkt gestellt, und mit ihr die gesamte Welt des Pferdes. „Rocabar“ ist zweifellos ein warmer und majestätischer Duft, der in ausgesprochen ritterliche Gefilde führt.

Die Kraft der Duftnoten von Rocabar

Die Nase Gilles Romey hat diesen Duft 1998 kreiert. Zweifellos ist er von einem ungestümen und kraftvollen, freiheitsliebenden Pferd inspiriert. „Rocabar“ ist ein holzig-würziger Duft, der lebhaft und wärmend sein will. „Rocabar“ beginnt mit frischen und belebenden Noten von Bergamotte und Zitrone. Zu ihnen gesellen sich anschließend Gewürze, Beifuß und Koriander, die die Energie steigern. Das Herz ist majestätisch und besteht aus edlen Hölzern wie italienischer Zypresse und Atlaszeder sowie aus Veilchenblüte und Iris, die dem Ganzen viel Männlichkeit verleihen. Die Basis ist zugleich sinnlich, sanft und umhüllend dank Vanille, Benzoe, Patchouli und Eichenmoos. Der erste Flakon war quadratisch und imposant. Die mit einem Lederband geknotete Rocabar-Decke umschloss damals den Glasflakon, der seinerseits von einem in die Glasmasse eingelassenen Band umgeben war. Sein Verschluss in Form eines Gewehrlaufs erinnerte an einen Polohelm… Heute gehört der Flakon von „Rocabar“ zu den klassischen Hermès-Flakons, die von den Laternen früherer Kutschen inspiriert sind. Diese zu Ikonen des Hauses gewordenen Flakons zeichnen sich alle durch eine schlichte und schöne Eleganz aus.

„Rocabar“, 1998 erschienen, ist direkt von Pferden inspiriert, vor allem von ihrer Decke. „Rocabar“ ist zudem eine olfaktorische Hommage an die Anfänge der Marke, die vor allem für ihr Reitzubehör bekannt war. Zwischen der Welt der Parfümerie und der des Pferdes präsentiert sich „Rocabar“ als unverbrüchliche Verbindung. Eine sehr kraftvolle Komposition für einen sehr ungestümen Mann.

Duftpyramide

  1. KopfnotenDie ersten Minuten
  2. HerznotenDas Herz des Parfums
  3. BasisnotenWas bleibt

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