
Le Mâle, Le Parfum: eine schlichte Neuheit von Jean-Paul Gaultier. 2020 feiert die Kollektion Le Male von Jean-Paul Gaultier das 25-jährige Jubiläum ihrer Originalversion. In einem Flakon in Form einer gläsernen Büste und mit einem einzigartigen aromatischen Duft war Le Male bereits bei seiner Markteinführung ein großer Erfolg auf dem Markt der Herrendüfte.
Manche Parfums sind so bekannt, dass sie kaum einer Vorstellung bedürfen. Bei Jean-Paul Gaultier gehört Le Male zu jenen Stars, die seit mehreren Jahrzehnten weltweit glänzen. 2020 feiert er sein 25-jähriges Jubiläum – für Jean-Paul Gaultier ein Anlass, ihn neu zu erfinden und eine neue Facette seiner Persönlichkeit zu zeigen. Jean-Paul Gaultier präsentiert daher den neuen Le Male Le Parfum, einen weiterhin orientalischen, aber deutlich kontrastreicheren Duft als früher. In einer schwarzen Büste präsentiert, gibt er sich als eleganter, kraftvoller und charismatischer Duft. Der traditionelle Matrose von Jean-Paul Gaultier scheint sich in einen echten Kapitän zu verwandeln. Im Folgenden die neue Rezeptur im Detail.
Zwei Parfumeure übernehmen von Francis Kurkdjian
Zunächst zu der Frage, wer die neue Rezeptur entwickelt hat. Ursprünglich, im Jahr 1995, wurde Le Male vom Parfumeur Francis Kurkdjian kreiert. Es war zudem seine erste Kreation nach dem Abschluss der Parfümerieschule. Mit ihr rückte Francis Kurkdjian sofort ins Rampenlicht; heute zählt er zu den besten Parfumeuren der Welt. Als seine Nachfolger zog Jean-Paul Gaultier zwei weitere besonders talentierte Nasen hinzu: Quentin Bisch und Nathalie Grazia Cetto.
Lavendel bleibt der Star von Le Male Le Parfum
Auch wenn Le Male Le Parfum eine ganz andere Persönlichkeit zeigt als die übrigen Kreationen von Jean-Paul Gaultier, bewahrt er das ikonische Element dieser Reihe: den Lavendel. Diese mediterrane Blüte ist seit der allerersten Lancierung der Star des Parfums. Sie verleiht dem Duft seine schwungvolle, belebende Seite. Lavendel ist zudem ein zeitloser Klassiker der Herrenparfümerie und bei Männern meist sehr beliebt. Er hat einen leicht nostalgischen Charakter und verleiht Düften eine Note, die an frühere Barbiersalons erinnert. In diesem Sinne ist er ein regressiver Rohstoff, der bei manchen eine leichte Nostalgie weckt.
Die olfaktorischen Kontraste von Le Male Le Parfum von Jean-Paul Gaultier
Um den Lavendel herum setzten Quentin Bisch und Nathalie Grazia Cetto auf sehr kontrastreiche und unterschiedliche Rohstoffe. Zunächst wählten sie einen kräftigen Frischeimpuls, wie die Brise, die einem an Deck eines Schiffes ins Gesicht weht. Dieser entsteht durch eine würzige, aber sehr frische Kardamomnote. Nach und nach gewinnt jedoch die Wärme die Oberhand. Holzige und orientalische Noten unterstreichen die Männlichkeit des Parfums. Für mehr Sinnlichkeit enthält Le Male Le Parfum außerdem Vanille. Dieser bei Parfumeuren sehr beliebte Rohstoff entfaltet hier seine vielen Facetten und zeigt sich abwechselnd animalisch, rauchig, süß und leicht pudrig.
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