
Le Male von Jean-Paul Gaultier ist weit mehr als ein Herrenduft: Er gilt als Ikone der Parfümerie. Er war das allererste Parfum des Couturiers und zugleich die erste Kreation der Nase Francis Kurkdjian. Trotz seiner fast 30 Jahre ist Le Male Elixir von Jean-Paul Gaultier nach wie vor der unangefochtene Bestseller der Marke. 2023 wird er daher erneut in den Mittelpunkt gerückt. Weiterhin von der maritimen Welt inspiriert, wird er in der neuen Edition Le Male Elixir von Jean-Paul Gaultier raffinierter und ausgesprochen elegant.
Jean-Paul Gaultier, eine ungewöhnliche Persönlichkeit, die viele als Enfant terrible der Mode bezeichnen, überrascht gern. So ließ er Männer in Röcken oder Kilts über seine Laufstege gehen. Bei den Düften stellte er 1995 die allererste Version von Le Male vor: einen aromatischen Lavendelduft von unvergleichlicher Frische in einem überraschenden Flakon in Form eines männlichen Torsos. Als Ikone der Herrenparfümerie sorgt Le Male seitdem immer wieder für Gesprächsstoff. 2023 wird er zu Le Male Elixir. Es folgt die Bewertung der Redaktion.
Was die Kritik sagt
Eine extravagantere und sinnlichere Komposition
Le Male Elixir von Jean-Paul Gaultier ist dafür gemacht, alle Blicke auf sich zu ziehen. Dieses Parfum bleibt nicht unbemerkt. Wie sein Name andeutet, ist es ein echtes Elixier, das amberartigere, kraftvollere und luxuriösere Noten entfaltet. Ausgesprochen warm, vergisst Le Male Elixir von Jean-Paul Gaultier dennoch seine DNA nicht. So enthält er weiterhin Lavendel, das Markenzeichen dieser Duftlinie. Die zeitlose Pflanze erinnert an den Duft der Barbiere von einst. Sie ist eine typisch männliche Koketterie, die zu allen Generationen von Männern passt. Die Tonkabohne wiederum umhüllt die Duftspur mit Sanftheit. Sie verleiht dem Ganzen eine mandeligere Note, die bereits in der ersten Version von Le Male von Jean-Paul Gaultier zu finden war. Wer diesen historischen Duft liebt, sich aber stets mehr Kraft und Fülle gewünscht hat, wird nicht enttäuscht.
Beim Flakon ziehen sich Gegensätze an
Auch optisch ist Le Male Elixir ein klarer Erfolg. Wie seine Vorgänger präsentiert sich das Parfum in einem sehr männlichen und muskulösen Glastorso. Die Männlichkeit dieses Flakons ist unmittelbar spürbar. Er liegt gut in der Hand und ist in zwei Füllmengen von 75 oder 125 ml erhältlich. Zudem überzeugt er durch seine zahlreichen Widersprüche. Einerseits setzt Le Male Elixir auf absolute Raffinesse. So trägt er diesmal eine vollständig opake goldene Lackierung. Er wirkt dadurch auffälliger denn je und scheint seine Festtagskleidung angelegt zu haben. Andererseits bewahrt er eine lässigere Seite. Wie immer trägt er das Streifenshirt, das nichts anderes ist als das emblematische T-Shirt der Matrosen. Darüber hinaus steckt dieser luxuriöse Flakon in einer zweckentfremdeten Konservendose. Das Ganze spiegelt den Nonkonformismus von Jean-Paul Gaultier wider.
Mit seiner neuen glühenden Wärme und seinem raffinierten Auftreten scheint der Matrose von Jean-Paul Gaultier aufgestiegen zu sein. Er blickt selbstbewusster zum Horizont. Er ist unbestreitbar zum Helden des Schiffes geworden. Von Heck bis Bug gefeiert, scheint er bereit für eines der schönsten Auslaufmanöver seiner Geschichte.
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