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L'Artisan Parfumeur

L’Eau d’Ambre

L’Eau d’Ambre eröffnet 1978 die Reihe der Düfte von L’Artisan Parfumeur, zwei Jahre nach der Amberkugel, die das Haus bekannt machte. Vier Rohstoffe tragen ihn, und das Haus nennt sie alle: Benzoe, Labdanum, Patchouli und Tonkabohne. Es sieht darin einen orientalischen Duft und die Erzählung von Tausendundeiner Nacht.

Erscheinungsjahr
1978
Zielgruppe
Unisex
Duftfamilie
Orientalisch
Konzentration
Eau de Toilette

Veröffentlicht

L’Eau d’Ambre

Bezugsquellen

L’Artisan Parfumeur beginnt 1976 mit einem Objekt statt eines Flakons: einer durchbrochenen Terrakottakugel, gefüllt mit Amberkristallen, die ihren Duft ohne Alkohol verströmt. Die Parfums folgen zwei Jahre später.

Die erste Linie

Sechs Düfte erscheinen 1978: Vétiver, Vanilia, Tubéreuse, Santal, Mûre et Musc und L’Eau d’Ambre. Das Haus würdigt damit den Rohstoff, der es bekannt gemacht hat und den es nach eigenen Angaben bis heute als seine Lieblingsnote bezeichnet.

Die Erzählung knüpft an Tausendundeine Nacht an. Das Haus lädt dazu ein zu erfahren, an welchem Duft sich die großen Gestalten des Märchens berauscht hätten, und zählt die Komposition zu seinen ältesten Kreationen.

Drei Namen für einen Duft

Das Haus schreibt L’Eau d’Ambre seinem Gründer Jean Laporte zu, Meisterparfumeur, der das Unternehmen 1982 verlässt, um Maître Parfumeur et Gantier zu gründen. Dies ist die offizielle Version und die einzige, die auf den eigenen Seiten des Hauses steht.

Neil Chapman vom Black Narcissus schreibt ihn Jean-Claude Ellena zu und sieht darin den Nullpunkt des reinen Amberdufts. Eine ausgeschlossene Datenbank nennt Karine Dubreuil-Sereni und datiert ihn auf 1993. Die Verwechslung rührt vermutlich von L’Eau d’Ambre Extrême her, einem eigenständigen Duft von 2001, den mehrere Quellen Ellena zuschreiben.

Eine ganze Kollektion

Amber ist bei L’Artisan Parfumeur zu einem eigenen Sortiment geworden: die Eau de Toilette, eine Extrême-Version als Eau de Parfum, eine Kerze, eine Lotion, eine Handcreme und die ursprüngliche Terrakottakugel, die weiterhin verkauft wird.

Duftpyramide

  1. BasisnotenWas bleibt

Was die Kritik sagt

Portia Turbo von Australian Perfume Junkies hält L’Eau d’Ambre für einen behaglichen Amberduft, den die grüne Geranie davor bewahre, ins Gourmand abzugleiten.

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