
La Panthère, der katzenhafte Duft von Cartier: Das Haus Cartier wurde 1847 von dem Juweliermeister Louis-François Cartier gegründet. Heute ist Cartier weltweit für seine Uhren-, Schmuck- und Lederwarenlinien bekannt.
Robin von Now Smell This und Victoria Frolova von Bois de Jasmin sind sich einig: La Panthère habe nichts von dem wilden Tier, das Cartier versprochen habe, sei aber ein sehr gelungener moderner Chypre, eine abstrakte Gardenie auf einer Basis aus holzigem Moschus und Moos.
Was die Kritik sagt
Robin, Now Smell This, 4. März 2014
Robin beschreibt einen Auftakt aus leichten, verschwommenen Früchten, würzig und säuerlich, nahezu schwerelos. Das Herz halte das Versprechen der Gardenie, doch sei es eine konzeptuelle, weichgezeichnete Gardenie, die niemandem Migräne bereiten werde.
Die Basis, ein holziger Moschus und ein sauberes Moos, hält sie einer sehr modernen Version eines frischen Chypre würdig. Das Parfum erscheine ihr kaum wild, aber sehr gut gemacht, strahlend, von goldenem Glanz; sie schätze es, ohne es zu lieben.
Victoria Frolova, Bois de Jasmin, April 2014
Victoria Frolova nimmt in La Panthère sofort einen Glamour vergangener Zeiten wahr. Liebhaber animalischer Noten kämen nicht auf ihre Kosten, warnt sie.
Für alle, die Chypres entdecken und sich fragen, warum deren Liebhaber vom Duft des Mooses so begeistert sind, hält sie das Parfum dagegen für eine ausgezeichnete Einführung.
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