La Panthère Noir Absolu
Der Panther ist ein majestätisches Tier, das sehr schnell zum Emblem des Juweliers Cartier wurde. Er tauchte in den Goldenen Zwanzigern im Haus auf. Zugleich göttlich und unbezähmbar, verkörpert er besser als jedes andere Tier die Freiheit.
- Marke
- Cartier
- Erscheinungsjahr
- 2016
- Parfumeur
- Zielgruppe
- Damen
- Duftfamilie
- Orientalisch
- Nebenfamilie
- Holzig
- Konzentration
- Eau de Parfum
Veröffentlicht

Bezugsquellen
So inspirierte er 1987 auch ein allererstes Parfum des Hauses Cartier. Drei Jahrzehnte später kehrte dieses mit einer entschieden modernen und paradoxen Sillage zurück. Der Duft wurde damals als floral und wild beschrieben. Nach einem enormen Erfolg wurde er 2014 in einer Extrait-Version neu interpretiert, die diesmal die animalischen Facetten der ursprünglichen Komposition betonte und sie zugleich mit Iris anreicherte. 2015 verwandelte sich La Panthère erneut, in eine Eau Légère, die von Tiaré-Blüten aufgehellt wurde. Nun scheint sich dieses majestätische Tier ein weiteres Mal verwandelt zu haben: Cartier hat die Lancierung von La Panthère Noir Absolu angekündigt, eines Dufts, der orientalischer und holziger ist als je zuvor.
Die neue intensive Variante des Cartier-Emblems
La Panthère von 2014 ist ein Duft, den Mathilde Laurent kreiert hat. Sie scheint damals ein Parfum nach ihrem eigenen Bild entworfen zu haben. Sie ist eine junge Frau mit ausgeprägtem Temperament, die ihre Kollegen als „rebellisch und sensibel“ bezeichnen. Genau darum ging es in der ersten Version dieses Parfums. Folgerichtig und nach einem solchen Erfolg beauftragte Cartier sie erneut, La Panthère Noir Absolu zu kreieren. Dieses Parfum kreist um drei Hauptrohstoffe. Es enthält Gardenie, eine kleine weiße Blüte, die aus China stammt und auch Kap-Jasmin genannt wird. Sie ist ausschließlich hochwertigen Damendüften vorbehalten und verleiht blumigen Düften einen markanteren Charakter. Gleichsam zur Bestätigung des prestigeträchtigen Anspruchs dieses Parfums fügte Cartier der Rezeptur von La Panthère Noir Absolu zudem Oudholz hinzu. Dieser im Orient sehr begehrte Rohstoff zählt zu den teuersten der Welt und verströmt eine holzige und animalische Sillage. Sein sehr sinnlicher Charakter wird hier zudem durch Moschus verstärkt. Das Ganze passt zu einer selbstbewussten und entschlossenen Frau, der es dennoch nie an Eleganz fehlt.
Der skulpturale Flakon von Cartier
Für diese Neuinterpretation behielt Cartier selbstverständlich den bisherigen Flakon bei, und das aus gutem Grund: Er ist ein wahres Meisterwerk, ebenso fesselnd wie überraschend. Es handelt sich um einen dicken Glasblock, der wie ein Edelstein geschliffen ist. In seinen geometrischen Formen lässt sich das Gesicht eines Panthers erahnen. Sein Kopf ruht auf einem kantigen, eckigen Kiefer. Das Ganze ist transparent und gibt so den orangefarbenen Ton des Dufts preis. Diese Farbe ist wärmer und satter als früher. Ebenso ist der Metallverschluss heute einer opaken schwarzen Lackierung gewichen. Dieser Flakon zeugt erneut von der Meisterschaft des Hauses Cartier. Er ist eine technische Meisterleistung, verbunden mit einem ästhetischen Gespür ohnegleichen.
Duftpyramide
- KopfnotenDie ersten Minuten
- HerznotenDas Herz des Parfums
- BasisnotenWas bleibt
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