Iris Harmonique
Das Haus Givenchy kreiert seit mehreren Jahren Parfums für eine Kollektion namens L’Atelier. Sie werden aus den edelsten Rohstoffen gefertigt und verkörpern die Quintessenz des Givenchy-Stils. Jedes von ihnen bringt eine Persönlichkeit zum Ausdruck und erweist der Noblesse der Haute Parfumerie die Ehre.

Bezugsquellen
Nun hat Givenchy der Kollektion eine zehnte Referenz namens Iris Harmonique hinzugefügt, die, wie der Name sagt, um die Iris herum komponiert ist. Laut dem Haus sei sie als „Krönung, die ein Echo auf die neun ersten Düfte der Kollektion bildet“ konzipiert worden.
Die Verkörperung des Couture-Stils von Givenchy
Dient die Couture dazu, die Haut in die schönsten Stoffe zu kleiden, so hüllt das Parfum sie in ein unsichtbares Gewand. Beide Welten sollen die Seele offenbaren, indem sie den Körper kleiden, und folgen damit derselben Absicht. Anders gesagt: Zwischen Couture und Parfümerie besteht eine Verbindung, und genau diese bietet das Parfum Iris Harmonique. Von den Ateliers der Couturiers zu den Laboren der Parfumeure, von edlen Stoffen zu kostbaren Rohstoffen ist es nur ein Schritt … ein Schritt, der dem eleganten und raffinierten Stil von Givenchy bestens entspricht. So ist Iris Harmonique als edles Material konzipiert, das eine einzigartige Persönlichkeit heraufbeschwört. Zugleich versteht es sich als universell und vor allem als Unisex. Es richtet sich an Männer ebenso wie an Frauen und bringt die sinnliche und subtile Seite ihres Charakters zum Vorschein.
Iris Harmonique, ein synthetischer Duft
Der Parfumeur Alexis Dadier hat Iris Harmonique geschaffen. Für diese Komposition nutzte er gezielt die technischen Fortschritte im Bereich der Riechstoffe. Iris Harmonique besteht überwiegend aus synthetischen Riechstoffen. Er ist ein reines Produkt der Chemie und bleibt dennoch sehr poetisch. Sein gesamter Aufbau kreist um einen einzigen Rohstoff: die weiße Iris. Givenchy sieht darin ein Symbol für Licht und Luxus. Die weiße Iris wird jedoch in all ihren Facetten ausgearbeitet, den dunkelsten wie den hellsten. Dazu wird sie zunächst mit tunesischem Neroli sowie Angelikaessenz kombiniert. Als genügte dies nicht, um den Auftakt strahlen zu lassen, hat Givenchy ihn zusätzlich mit Ylang-Ylang und Immortelle-Absolue aufgehellt. Danach verdunkelt sich der Duft von Iris Harmonique nach und nach und wird durch Amber, weißes Leder und Kokosholz erwärmt. Sein kraftvoller, strukturierter und rauchiger Charakter zeigt sich jedoch erst in der Sillage. Diese besteht aus Guajakholz und Oudholz. Das Ganze wirkt dadurch sehr geheimnisvoll, was es nur noch fesselnder macht. Wie üblich steckt Iris Harmonique in einem Flakon, der dem der gesamten Kollektion gleicht. Er erweist den Kunsthandwerken Couture und Parfümerie die Ehre. Er zeigt eine sehr klare und ausgewogene Silhouette, in der die Transparenz des Glases einem schwarzen achteckigen Verschluss mit dem Siegel des Hauses gegenübersteht. Ein letztes, ganz der Couture verpflichtetes Detail: Der Hals des Flakons ist mit einer Garnspule verziert, als letzte Verbindung zwischen diesen beiden Welten.
Duftpyramide
- KopfnotenDie ersten Minuten
- HerznotenDas Herz des Parfums
- BasisnotenWas bleibt
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