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Égoïste

Égoïste: ein origineller Duft für Herren mit geheimnisvollem, amberartigem Charme. Égoïste von Chanel entstand aus der Verbindung von Bois des Îles, dem Parfum des begabten Ernest Beaux aus dem Jahr 1926, und Bois Noir von 1987, das nicht das erhoffte Publikum fand.

Gabrielle Chanel zählt zu den bekanntesten Designerinnen Frankreichs. Sie hat wesentlich zur Emanzipation der Frauen im 20. Jahrhundert beigetragen und widmete ihr Leben zunächst der Mode, bevor sie sich auch der Parfümerie zuwandte. Ihre Parfums waren zunächst Damendüfte, richteten sich später aber auch an Männer. So entstand an einem schönen Tag des Jahres 1990 der Herrenduft Egoïste. Als holziger, amberartiger und würziger Duft vorgestellt, fehlt es Egoïste von Chanel nicht an Charakter. Sein Name geht auf eine Umfrage unter Frauen zurück: Was sei die wichtigste Eigenschaft der Männer? Das Ergebnis war eindeutig: Ihnen zufolge seien Männer Egoisten. So erhielt dieses Parfum seinen Namen. Die Anekdote ist kurios. Dieses Parfum ist unbezähmbar. Doch wie steht es um seinen Flakon?

Der schlichte und klare Flakon von Égoïste von Chanel

Wenn der Name dieses Parfums nicht unbemerkt bleibt, fehlt es auch seiner Komposition nicht an Temperament. Sein Flakon erweist sich dagegen als deutlich schlichter. Statt um jeden Preis aufzufallen, setzt er auf Raffinesse und Eleganz. Seine Form ist recht gewöhnlich: ein Rechteck aus transparentem Glas mit einer opaken schwarzen Kappe. Die Namen Chanel und Egoïste stehen in sehr schlichten Großbuchstaben auf der Vorderseite. Optisch ist für überflüssige Details kein Platz.
Diese Schlichtheit ist allerdings typisch für das Haus Chanel. Seine robuste, entschiedene Silhouette übernimmt dieser Flakon zudem vom früheren Flakon des berühmten Chanel N°5 von 1921. Es ist, als übertrage er dessen klare Linien in ein maskulineres Register. Das Ergebnis ist ein zeitloses Behältnis, dem man nicht ansehen würde, dass es 1990 entstanden ist. Doch ist gerade das nicht eines der schönsten Markenzeichen des Hauses Chanel?

Die markanten Kontraste im Design von Égoïste von Chanel

Neben dieser offenkundigen Schlichtheit fällt beim Flakon von Égoïste von Chanel ein Detail auf: Er stellt zwei sehr gegensätzliche Elemente einander gegenüber. Der transparenten Basis steht eine vollkommen opake schwarze Kappe gegenüber. Dennoch geht von diesem Bild eine vollkommene Harmonie aus. Dieses Element wurde dem Égoïste-Flakon hinzugefügt, um ihm zusätzliche Männlichkeit zu verleihen. Zudem ist dieser Verschluss vollständig aus Rohholz gefertigt und greift so den stark holzigen Charakter des enthaltenen Duftes auf. Auch die Verwendung von Holz verleiht dem Flakon eine sehr zeitgemäße Note. Hier verschmelzen verschiedene Farben und Materialien zu einer Einheit. Zugleich soll das Hell-Dunkel-Spiel anklingen, das sich im Duft dieses Parfums wiederfindet. Das Gleichgewicht ist vollkommen, und der rote Faden zwischen Duft und Bild von Égoïste ist deutlich vorhanden.
Bei der Füllmenge wird der Égoïste-Flakon nur als Zerstäuber mit 100 ml angeboten.

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