Violet Blonde
Tom Ford ist ein sehr talentierter Designer, dem es in jeder seiner Kreationen gelingt, die Raffinesse der größten Luxushäuser mit dem Wagemut einer grenzenlosen Kreativität zu verbinden. Mit dem Parfum Violet Blonde hat er sich entschieden, die klassische Note des Veilchens neu zu interpretieren.

Bezugsquellen
Dieser bezaubernde Duft wagt kühne Mischungen und formt auf originelle Weise die ganze typisch weibliche Sinnlichkeit. Tom Ford selbst sagt über sein Parfum, es sei ein Duft „klassisch europäisch. Er sei chic, raffiniert, reiße einen aber in einen Wirbel, wie es eine prachtvoll gekleidete Frau tue, deren Raffinesse verführe, fasziniere und einen erliegen lasse“.
Violet Blonde, der Inbegriff der Eleganz
Violet Blonde ist ein Parfum, das der natürlichen Eleganz der Frauen huldigt. Raffinesse ist dabei jedoch nicht zwangsläufig ein Zeichen von Zurückhaltung. Tom Ford ist eine wagemutige Persönlichkeit, und er schätzt es, wenn seine Kundinnen es ebenfalls sind. So besitzt Violet Blonde eine gewisse Keckheit. Es handelt sich um einen glamourösen, aber opulenten Duft, der nicht unbemerkt bleiben soll. Sein klassischer Charakter ist sehr treffend dosiert. Violet Blonde spielt mit dem Extravaganten, ohne je zu übertreiben. Er besitzt einen sehr verführerischen Zug, verbunden mit einer außergewöhnlichen Energie. Sein Akkord kann sich ebenso unschuldig wie sinnlich zeigen. Violet Blonde spielt mit Kontrasten, und das macht ihn nur noch faszinierender. Sein Duft erinnert in manchen Punkten an den Reispuder der Großmütter und an die alten Schönheitsboudoirs. So scheint Violet Blonde sich von der Vergangenheit inspirieren zu lassen, um Emotionen umso stärker zu wecken. Er strahlt unmittelbar ein starkes Symbol der Weiblichkeit aus und ist zugleich von kühner Avantgarde geprägt. Seine Sillage beschränkt sich auf das Wesentliche, doch jeder Inhaltsstoff seiner Rezeptur ist mit solcher Präzision dosiert, dass daraus eine absolut faszinierende Sillage entsteht.
Tom Ford interpretiert den emblematischen pudrigen Duft von einst neu
Um den Duft des berühmten Reispuders der Großmütter neu zu interpretieren, hat Tom Ford den Parfumeur Antoine Lie hinzugezogen. Dieser ließ seine Rezeptur mit einem Veilchenblatt beginnen, das zugleich pudrig und feminin, aber sehr belebend ist. Dafür kombinierte er es mit der säuerlichen Dynamik der italienischen Mandarine und der Keckheit der Rosa Beeren. Danach übernimmt Jasmin Sambac und führt zu einem blumigeren, feminineren Herz. Der pudrige Aspekt wird hier deutlich durch die Romantik der Iris hervorgehoben. Tatsächlich stellt Violet Blonde sogar verschiedene Iris-Varietäten in den Mittelpunkt: Iris-Absolue aus der Toskana, einen blumigen und strahlenden Rohstoff, sowie Irisbutter aus der Toskana, einen holzigeren Bestandteil. Diese bereitet zudem den Weg für eine kräftigere Sillage. Benzoe und Zeder finden sich in der Basis und verdunkeln das Ganze. Vetiver aus Haiti, verbunden mit Moschus und Leder, verstärkt die Verführungskraft dieses Parfums. Daraus entsteht eine besonders sinnliche Komposition.
Duftpyramide
- KopfnotenDie ersten Minuten
- HerznotenDas Herz des Parfums
- BasisnotenWas bleibt
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