
Noir, der große Herrenduft von Tom Ford. Tom Ford ist nicht nur ein talentierter Modeschöpfer, sondern auch ein Liebhaber von Parfums, die man wie einen Grand Cru genießt oder mit den Nasenspitzen bewundert, so kostbar sind sie.
Der Herrenduft Noir von Tom Ford
„Tom Ford Noir“ erscheint 2012 und steht für eine außergewöhnliche Männlichkeit. Gedämpft und komplex, trägt die Komposition dennoch den schlichten Namen „Noir“. Faszinierend und charismatisch, zeigt sich der Tom-Ford-Mann hier von einer rätselhaften Seite. Zwischen Paradoxien, Faszination und Komplexität erscheint Schwarz als die passendste Farbe, um den Duft „Tom Ford Noir“ darzustellen. Über die Farbe Schwarz sagte Tom Ford, Noir sei rätselhaft, komplex und überraschend; Noir sei vielleicht der persönlichste Duft, den er bis heute geschaffen habe.
Tom Ford Noir, Männlichkeit aus der Hand des Parfumeurs Olivier Gillotin
Das Haus Tom Ford wählte den Parfumeur Olivier Gillotin für die Kreation dieses so maskulinen Duftes. Olivier Gillotin wurde nicht in Grasse, sondern in der Bretagne geboren und wandte sich zunächst einem Biologiestudium zu. Anschließend besuchte er die Parfümerieschule von Givaudan, bevor er von demselben Unternehmen eingestellt wurde. Oliver Gillotin stieg Schritt für Schritt auf und ist derzeit Vizepräsident für amerikanische Düfte bei Givaudan. Für ihn sei ein Parfum ein Kunstwerk, in dem die Harmonie des Duftes in Raum und Zeit wirken müsse. Von Olivier Gillotin stammen Düfte wie „Higher“ von Christian Dior oder „Reveal Men“ von Calvin Klein.
Tom Ford Noir, äußerst geheimnisvolle Noten
„Tom Ford Noir“ verbindet harmonisch raffinierte würzige Noten mit pudrigen blumigen Noten. „Tom Ford“ öffnet mit der belebenden Frische italienischer Bergamotte, die sich mit aromatischer Frische von Lavendel, Verbene und Muskatellersalbei verbindet und von Beginn an ihren betont maskulinen Charakter zeigt. Der aus Persien stammende Lavendel wurde im 1. Jahrhundert entdeckt. Ägypter und Griechen pflegten Lavendel zum Parfümieren ihres Bades, aber auch ihrer Wäsche zu verwenden. Lavendelöl wird in der Provence ab dem 16. Jahrhundert destilliert und dient vor allem der Wundbehandlung. Erst im 19. Jahrhundert wird Lavendel für die Parfumindustrie angebaut. Lavendel ist in der Parfümerie sehr geschätzt, vor allem in Herrendüften. Er bietet dort zugleich krautige, blumige und holzige Nuancen. Das Herz von „Tom Ford Noir“ ist eine blumig-würzige Verbindung aus Rose, Iris, Geranie und Muskatnuss. Das Wort Geranie stammt vom griechischen „geranos“, was „Kranich“ bedeutet. Die aus Südafrika stammende Geranie ist vor allem als Schmuck unserer Balkone bekannt. Es gibt eine Vielzahl von Farben und mehr als 1 000 Sorten! In der Parfümerie wird das ätherische Geranienöl durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Stängel vor der Blüte gewonnen. Die Geranie verströmt minzige, würzige und rosige Nuancen. Die Basis von „Tom Ford Noir“ schließlich ist äußerst sinnlich und köstlich geheimnisvoll, denn sie verbindet Vanille, Vetiver, Patchouli, Opoponax, Amber und Zibet und hinterlässt eine höchst rätselhafte Sillage …
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