
Noir ist das Herren-Eau-de-Parfum, das Tom Ford 2012 in seiner Signature-Linie herausbringt, komponiert von Olivier Gillotin. Der Designer nennt es rätselhaft, komplex und überraschend: ein orientalischer Duft, in dem Bergamotte und Verbene sich zu Rose, Geranie und Iris öffnen, vor einer Basis aus Patchouli, Vetiver, Vanille und Zibet.
Victoria vergibt auf Bois de Jasmin vier Sterne an diesen ausgefeilten, dramatischen Orientalen; Kevin mag auf Now Smell This Auftakt und Fond, findet das Herz aber missglückt und empfiehlt lieber Jicky.
Was die Kritik sagt
Now Smell This, September 2012
Kevin findet, dass Tom Ford Noir beinahe gelungen ist. Er mag den Auftakt und das Ende, findet das Herz aber unfertig: Die geranienartigen Noten wirken ungeschickt, und die Phase erinnert ihn an Shampoo.
Ausstrahlung und Haltbarkeit hält er für mittelmäßig, empfiehlt stattdessen Jicky von Guerlain für alle, die einen solchen Orientalen suchen, und gesteht, dass ihn die Aussicht auf einen weiteren Tom-Ford-Duft kaum begeistert.
Bois de Jasmin, Oktober 2012
Victoria vergibt vier Sterne an Noir, den sie ausgefeilt und gut gebaut findet, ein markanter Orientale, der sich vom Herrenmarkt abhebt. Sie findet darin viel Dramatik und eine bemerkenswerte Präsenz und Haltbarkeit.
Sie vergleicht ihn mit Habit Rouge von Guerlain, dessen naher Verwandter er sei, und lobt zugleich sein eigenes Handwerk.
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