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Rive Gauche

Yves Saint Laurent lanciert Rive Gauche 1971; Jacques Polge und Michel Hy komponieren die Formel. Der blumig-aldehydische Duft öffnet sich laut dem Haus heute mit Aldehyden, Bergamotte, Ylang-Ylang und Freesie, gefolgt von einem Herz aus Rose und Jasmin und einer Basis aus Vetiver, Moschus, Eichenmoos und Myrrhe. Der Flakon stammt von Pierre Dinand.

Das Haus beschreibt einen lebhaften Auftakt aus Bergamotte, Ylang-Ylang und Freesie, dem die Aldehyde Glanz verleihen. Rose und Jasmin bilden ein intensives blumiges Herz von frischem, modernem Charakter.

In der Basis heben Vetiver, Moschus, Eichenmoos und Myrrhe das Parfum hervor und verleihen ihm, so das Haus, seine Anziehungskraft. Eine andere seiner Beschreibungen führt das Ganze auf Rose, Bergamotte, Eichenmoos, Vetiver und Moschus zurück.

Was die Rezensionen sagen

Victoria Frolova rückt die Abstraktion von Rive Gauche in die Nähe blumig-aldehydischer Düfte mit holzigem Unterbau wie Arpège von Lanvin und Madame Rochas. Geranie und Rosenabsolue mildern einen metallischen Akkord, und alles verklingt langsam in samtigem Eichenmoos.

Dieser metallische Akkord, der ihn mit Calandre von Paco Rabanne verbinde, entstehe laut ihr aus Rosenoxid und Diphenyloxid mit grünem, hartem Geruch. In den Händen von Polge und Hy verleihe er dem Parfum die Wirkung flüssigen Silbers.

Was außen vor bleibt

Ältere Listen nannten auch Geißblatt, Gardenie, Magnolie, Iris, Sandelholz oder Tonkabohne. Die aktuelle Liste des Hauses führt keine davon auf; Victoria Frolova ihrerseits nennt die Geranie.

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