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Rive Gauche

Yves Saint Laurent lanciert Rive Gauche 1971; Jacques Polge und Michel Hy komponieren die Formel. Der blumig-aldehydische Duft öffnet sich laut dem Haus heute mit Aldehyden, Bergamotte, Ylang-Ylang und Freesie, gefolgt von einem Herz aus Rose und Jasmin und einer Basis aus Vetiver, Moschus, Eichenmoos und Myrrhe. Der Flakon stammt von Pierre Dinand.

Victoria Frolova von Bois de Jasmin vergibt fünf Sterne: eine Wolke aus Silberstaub, die auf eine üppige Rose niedergehe, von atemberaubender Eleganz, die die Reformulierung von 2003 jedoch verarmt habe.

Was die Kritik sagt

Bois de Jasmin, eine Wolke aus Silberstaub

Am 2. Juni 2006 vergibt Victoria Frolova fünf Sterne an Rive Gauche. Sie beschreibt ihn als warme Wolke aus Silberstaub, die langsam auf eine üppige Rose niedergehe; die gestärkte Klarheit der Aldehyde antworte auf seine metallische Facette.

Wie die Marmorskulpturen Rodins stelle er laut ihr den elfenbeinernen Schliff seines Hauptakkords der rohen Unschärfe seiner Umgebung gegenüber. Die beiden Extreme ergänzten sich zu einer atemberaubenden Eleganz; unter den kühnen und raffinierten Kompositionen sei er ohnegleichen.

Sie bedauert jedoch die Modernisierung von 2003: Mit einem veränderten blumigen Herz und abgeschwächten Aldehyden habe die Komposition in ihren Augen einen Teil ihres skulpturalen Charakters verloren. Sie empfiehlt außerdem die Herrenversion von Rive Gauche.

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