
Ô de l’Orangerie, zart sinnlich. Die Schönheit der Frauen war stets der Leitgedanke der Marke Lancôme. Von Beginn an widmete Lancôme Frauen aller Generationen eine unendliche Verehrung.
Wie lässt sich ein großer Klassiker der Parfümerie neu erschaffen und modernisieren, ohne ihm untreu zu werden? Vor dieser Herausforderung standen 4 Parfumeure, die für Lancôme 40 Jahre nach Ô zwei Varianten des mythischen frischen Wassers schufen: Ô d’Azur und Ô de l’Orangerie. Während Ô d’Azur die Freuden eines fruchtig-blumigen Dufts besingt, lässt Ô de l’Orangerie die Orangenblüte in der frischen Kaskade des ursprünglichen Dufts erstrahlen.
Ô de L’Orangerie oder die Wiedergeburt eines Duftmythos in kostbaren Orangenblüten
Ô de Lancôme entstand 1969. Damals wurden Eaux de Cologne nur von Männern verwendet, und die Damenparfümerie wandte sich weit eher opulenten blumigen Düften zu als frischen Wassern. Und doch überschwemmte mit dem Erscheinen des hübschen und so frischen Ô eine Welle aquatischer Frische die Regale aller Parfümerien. Seither ist Ô nie von dort verschwunden und wurde im Laufe der Jahre zu einem der unbestrittenen Meister des frischen Wassers, ebenso wie die berühmte Eau de Rochas.
Um seinen 40. Geburtstag zu feiern, beauftragte Lancôme vier talentierte Parfumeure, originelle und moderne Kompositionen rund um Ô zu schaffen. Ô d’Azur wurde von Domitille Bertier und Sophie Labbé komponiert. Ô de l’Orangerie wurde 2011 von Dominique Ropion und Anne Flipo komponiert.
Ob Ô d’Azur oder Ô de l’Orangerie: Die Parfumeure entschieden sich, nur das blumige Herz des Kultdufts Ô zu verändern, das damals aus Geißblatt, Jasmin und einem aromatisch-grünen Akkord bestand. Bei Ô d’Azur färbt sich das Herz mit fruchtigen und süßen Noten, bei Ô de l’Orangerie erfüllen die Orangenblüte und die Ozon-Note das blumige Herz mit ihrem funkelnden Licht.
Angesichts des Talents der beiden Parfumeure und der großen Liebe von Dominique Ropion zur Orangenblüte war gut darauf zu wetten, dass Ô de l’Orangerie seinem glänzenden Vorgänger gerecht werden würde.
Laut Dominique Ropion sei die Orangenblüte ein Rohstoff von sehr großem Reichtum, der seine Facetten von reinster Unschuld bis zu giftigstem Reiz entfalte – eine Meisterleistung.
Zwischen Hedione und Ozon-Note modernisiert Ô de l’Orangerie den Kultduft Ô de Lancôme
Um die Codes der Parfümerie aufzubrechen, hatte Lancôme in einem Damenduft das berühmte, in den 1960er-Jahren entdeckte Molekül Hedione zur Geltung gebracht. Hedione sollte für Ô einen frischen Kaskadeneffekt erzeugen. Diese Kaskade aus Ô, dem Wasser von Lancôme, verdankte sich nicht nur dem revolutionären Molekül, das bis dahin nur aus Eau Sauvage bekannt war, sondern auch zitrischen Noten von Zitrone und Mandarine mit offenkundiger Dynamik. So vermittelte Hedione den Eindruck einer sprühenden aquatischen Frische und besaß zugleich blumige Facetten, die vor allem an die zarten Düfte des Jasmins erinnerten.
Für Ô de l’Orangerie bewahrten Dominique Ropion und Anne Flipo die säuerlichen Kopfnoten von Ô, verbanden sie jedoch mit einer Ozon-Note, die diesmal die solare Kraft der Orangenblüte weit stärker hervorhebt als den „Kaskaden“-Effekt. Indem sie Hedione durch die Ozon-Note ersetzten, betonten die beiden Parfumeure die luftigen Kopfnoten und verliehen dem Herz zugleich sehr moderne metallische Kraft.
Über Ô de l’Orangerie für Lancôme sagt Dominique Ropion, man habe die Idee einer frischen, strahlenden Weiblichkeit im Kopf gehabt und von einem raffinierten frischen Wasser geträumt, das diese mythische Blüte der Parfümerie feiere, indem es sie sich mit Zurückhaltung und Majestät entfalten lasse.
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