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Gardénia
Chanel

Komposition

Gardénia

Veröffentlicht

Gardénia ist das Parfum, das Gabrielle Chanel 1925 bei Ernest Beaux in Auftrag gibt, um ihre Lieblingsblume, die weiße Kamelie, zu evozieren, die keinen Duft hat. Von Jacques Polge für die 2007 lancierte Kollektion Les Exclusifs de Chanel überarbeitet, verbindet es heute einen Gardenien-Akkord aus Jasmin, Tuberose und Ylang-Ylang mit Orangenblüte.

Chanel präsentiert Gardénia als olfaktorische Darstellung der Kamelie: ein blumiges Eau de Parfum, in dem der Gardenien-Akkord aus Jasmin, Tuberose und Ylang-Ylang auf die leuchtende Sanftheit der Orangenblüte trifft. Das Haus veröffentlicht weder Kopf- noch Basisnoten.

Herz

Laut dem Haus erhellt die Orangenblüte ein Herz, das sich neben dem Gardenien-Akkord öffnet. Elena Vosnaki liest darin einen Weiße-Blüten-Akkord, einen grünen, frischen Jasmin, eine saubere, Eau-de-Cologne-nahe Orangenblüte und einen Hauch Tuberose.

Basis

Das Haus schlüsselt die Basis nicht auf. Elena Vosnaki nimmt darin eine zarte, sehr leichte und sanfte Vanillebasis ohne viel Süße wahr; in der modernen Version rieche sie keine eigentliche Gardeniennote.

Die ursprüngliche Version

Elena Vosnaki beschreibt das alte Gardénia als auf einer Narzissenbasis aufgebaut, mit einem grünen Akzent von Styrallylacetat, einem Veilchen-Kopf und einer holzigen Basis, ähnlich der von Bois des Îles, in der etwas Vetiver mitschwinge.

Was außen vor bleibt

Mimose, die grüne Note und die fruchtigen Noten, lange mit dem Parfum in Verbindung gebracht, erscheinen nicht in der vom Haus veröffentlichten Komposition. Die Gardenie von Chanel ist kein ätherisches Öl: Sie ist ein Akkord, den das Haus aus Jasmin, Tuberose und Ylang-Ylang zusammensetzt.

Was das Etikett angibt

Die für das Eau de Parfum veröffentlichte Liste umfasst 29 Inhaltsstoffe. Nach Alkohol, Wasser und Parfum folgen Hexyl Cinnamal, Benzyl Salicylate, Linalool und Hydroxycitronellal; sie nennt außerdem Cananga, den Baum des Ylang-Ylang, Rose, Jasmin und Zitronenöl.

Sie gibt weder UV-Filter noch Farbstoff an. Aufgeführt sind außerdem Vanillin sowie Eugenol und Isoeugenol, zwei nach Gewürznelke riechende Moleküle, und Methyl Salicylate.

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