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Eau Fraîche
Christian Dior

Komposition

Eau Fraîche

Veröffentlicht

Eau Fraîche erscheint 1955, komponiert von Edmond Roudnitska für Dior. Das Haus bezeichnet sie als Vorläuferin der frischen Düfte: ein zitrischer Chypre, aufgebaut auf Mandarine aus Sizilien, Petitgrain Bigarade und Patchouli aus Indonesien. Francis Kurkdjian stellt am 1. Oktober 2026 die ursprüngliche Formel wieder her, zusammen mit den zwölf anderen Dioriginals.

Das Haus gibt für die heute verkaufte Version 3 Rohstoffe an.

Mandarine, Petitgrain, Patchouli

Die Mandarine aus Sizilien bildet den Auftakt. Der gesamte Mittelmeerraum baue den Mandarinenbaum an, erinnert das Haus, doch Sizilien liefere die beste Qualität; Gelb, Grün und Rot kennzeichneten Reifestadien der Frucht.

Petitgrain Bigarade bildet das Herz. In Paraguay angebaut, wird es durch Destillation der Blätter und Zweige der Bitterorange gewonnen und dient als Basis für Eaux de Cologne; das Haus schreibt ihm eine grüne Bitterkeit und blumige Akzente zu.

Patchouli aus Indonesien bildet die Basis. Sein ätherisches Öl wird durch Wasserdampfdestillation der getrockneten Blätter gewonnen, und das Haus schreibt ihm eine Sinnlichkeit zu, die für Frauen wie für Männer gelte.

Was außen vor bleibt

Das Etikett gibt einen Eichenmoosextrakt an, den die 3 vom Haus veröffentlichten Rohstoffe nicht enthalten: Die Chypre-Seite der Komposition lässt sich an seinen Angaben also nicht ablesen.

Der Akkord aus Basilikum und Estragon, den Kurkdjian als Signatur von Eau Fraîche bezeichnet, gehört zur ursprünglichen Formel und zu ihrer Wiederherstellung. In der bis zum 1. Oktober 2026 verkauften Version ist er nicht enthalten.

Stéphan nimmt seinerseits mehrere Mandarinen wahr, gelbe, grüne und orangefarbene, begleitet von Bergamotte und getragen von einem Chypre-Akkord, der schon im Auftakt spürbar sei. Diese Rohstoffe liegen außerhalb dessen, was das Haus angibt.

Was das Etikett angibt

Die Liste, die das Haus für die Dioriginals-Version veröffentlicht, umfasst 39 Einträge. Die Zitrusfrüchte stehen an der Spitze: Limonen, Zitronenöl, Bergamotte und Bitterorangenschale, dazu Lavendel; Geranie, Ylang-Ylang und Jasmin folgen weiter unten.

Weiter hinten stehen Patchouli, Cumarin und Vanillin, dazu Kampfer und Anethol als aromatische Facetten. 2 UV-Filter schützen die Komposition, die mit 3 Farbstoffen gefärbt ist: Gelb, Rot und Violett.