
Was könnte überwältigender sein als ein Baiser Volé? Dieser hier schenkt einen unerwarteten, ungreifbaren Moment. Er bringt einen Hauch von Zauber in den Alltag und verewigt einen flüchtigen Augenblick für immer in der Erinnerung.
Seit 2005 spielt die große Parfumeurin Mathilde Laurent als Hausparfumeurin ihre Duftorgel in den eleganten Büros des Hauses Cartier. Verantwortlich für eine beeindruckende Zahl erfolgreicher Kreationen, hat Mathilde Laurent nie an Kreativität eingebüßt und beweist dies erneut mit Baiser Volé, entworfen als facettenreicher Soliflore einer allzu selten verwendeten Lilie.
Baiser Volé oder der Damenduft, der Männern gefallen soll!
Mathilde Laurent ist eine Parfumeurin jenseits der Normen. Jenseits der Normen, weil sie Normen schon an sich verabscheut. Die Normen der heutigen Parfümerie, die überwiegend auf hochkommerzielle Kriterien ausgerichtet ist, welche die Kreativität der Parfumeure einschränken. Bereitwillig lehnt sie sich zudem gegen jene blumigen Düfte auf, die unbedingt die Essenz der Frau verkörpern müssen, um überhaupt von Interesse zu sein. Ein blumiger Duft ist nicht nur sinnlich, nicht nur hochfeminin und besteht nicht nur aus Rose, Jasmin oder Tuberose, das sei gesagt!
Von dieser Feststellung ausgehend wollte Mathilde Laurent der Damenparfümerie eine Blume schenken, die im Gegensatz zu anderen relativ unbekannt und relativ wenig verwendet ist: die Lilie. Zumal die schöne Blume der Könige bei den Herren besonders beliebt zu sein scheint – wäre der Duft der Verführung also nicht eher dazu da, ihn dem Mann ihrer Träume zu schenken, als sich selbst?
Mathilde Laurent sagt über Baiser Volé, in ihrem Leben als Parfumeurin hätten ihr viele Männer von der Lilie als ihrer Lieblingsblume erzählt. Sie finde, wer verführen wolle, müsse sich an sie wenden, die Blume sein, die sie lieben, und nicht die Blume, von der man glaube, dass sie sie lieben, oder die Blume, die man selbst bevorzuge und die man sie zu lieben bitte.
Baiser Volé von Cartier oder die Lilie in all ihren Facetten von Mathilde Laurent
Mathilde Laurent will nicht die üblichen Parfums komponieren, die man in der Parfümerie riecht. Mit Baiser Volé wollte sie daher einen Duft schaffen, der Männer verführt, zugleich aber eine schlichte und wirkungsvolle Komposition, die die Lilie in ihrem Rohzustand verströmt, so wie man sie in der Natur findet. Nach dem Vorbild großer heutiger Parfumeure wie Chanel erkundet Mathilde Laurent für Baiser Volé also eine figurative Blume, ja sogar eine Blume, die man beinahe berühren könnte.
Jeder Rohstoff, der der Lilie, ihren Blättern und ihrem Stempel hinzugefügt wird, soll vor allem die Schönheit jedes Bestandteils der Blume zur Geltung bringen. So ergänzt die aus Galbanum gewonnene grüne Note die pflanzliche Frische des Lilienblatts. Das Lilienblütenblatt trifft auf eine zart würzige Nelke, die dem feinen blumigen Duft dieses Herzens Feuer und Wärme verleiht. Weißer Moschus und Vanillin schließlich heben die pudrigen und warmen Qualitäten des Lilienstempels hervor.
Mathilde Laurent erzählt über Baiser Volé, genau das habe sie einzufangen versucht: das Gefühl, die Nase in einen großen Lilienstrauß zu stecken, was niemand versäume, der an einem großen Lilienstrauß vorbeikomme!
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