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Geranie

Die Geranie ist eine krautige Pflanze aus der Familie der Geraniaceae. Sie stammt ursprünglich aus Südafrika. Heute gibt es mehr als 400 verschiedene Geranienarten. Die bekannteste Art, Königin der Fenster und Balkone, ist die Pelargonie. Die Geranie duftet sehr intensiv und kommt in zahlreichen Farben vor. Sie wird zwischen 20 cm und 1 Meter hoch.

In der Parfümerie wird das ätherische Öl verwendet. Es wird durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Stängel gewonnen. Die Parfümerie greift zudem auf Geranienabsolue zurück, das durch Extraktion mit flüchtigen Lösungsmitteln gewonnen wird.

Die Geranie, unverzichtbar für Fougère-Noten

Die Geranie dient nicht nur der Zierde von Balkonen: Die hübsche, duftende Pflanze hat im Herzen der Parfümerie eine große Bedeutung. Das ätherische Geranienöl erinnert an den Duft der Rose. Die Geranie verleiht Kompositionen einen runden, sanften und vor allem sehr blumigen Duft. So überraschend es scheinen mag, wird die Geranie überwiegend in Herrendüften eingesetzt. Zudem ist die Geraniennote für die Kreation von Noten der Duftfamilie Fougère unverzichtbar. Sie findet sich vor allem in den Herznoten. Aus dieser schönen, bei Parfumeuren so beliebten Note sind große Parfums hervorgegangen. Zu nennen sind „Cacharel pour homme“ von Cacharel, „Azzaro pour homme, l’eau“ von Azzaro oder „Boss sélection“ von Hugo Boss.

Die Verbindung der Geranie mit anderen Duftnoten

Die Geranie ist fester Bestandteil der Fougère-Noten. Daher harmoniert sie hervorragend mit holzigen und Chypre-Düften. So etwa im Parfum „Cacharel pour homme“ von Cacharel, in dem die Geranie, hier in den Kopfnoten, in der Basis mit Zedernholz, Vetiver und Amber verbunden wird. Warme Hölzer und Amber begleiten die Geranie häufig in Herrendüften und verleihen ihnen eine elegant verführerische Note. Die Geranie wird auch in zitrischen, aromatischen und blumigen Parfums verwendet. Im aromatischen Parfum „Kouros“ von Yves Saint-Laurent wird die Geranie von Jasmin, Nelke und Zimt begleitet. Die Lancierung von „Kouros“ begeisterte die Männer, die darin einen Duft fanden, der sich deutlich von den damals verbreiteten animalischen Noten unterschied. Seine belebende Frische und seine intensive Sillage tragen den Erfolg dieses Parfums bis heute. Mitunter sorgt die Geranie für Überraschung, wenn sie in Damendüften auftaucht, wie in „1881 en fleurs“ von Cerruti. Hier wird die Geranie mit Jasmin und Veilchen verbunden. Ein blumig-orientalischer Duft, der sich allmählich zu einer moschusartigen Duftspur entwickelt, getragen von Amber und Vanille.

Die Geranie, Königin der Fenster und Balkone, ist eine sehr hübsche und stark duftende Pflanze. Das ätherische Geranienöl besitzt zahlreiche therapeutische Eigenschaften. Auch in der Parfümerie wird es häufig verwendet. Der Duft der Geranie ähnelt dem der Rose. Sie verströmt sanfte, blumige Noten. Ihre Noten sind für die Kreation von Fougère-Kompositionen unverzichtbar und werden vor allem in Herrendüften eingesetzt.

Steckbrief

  • Herkunft : Plante
  • Land : MG
  • Verwendeter Teil : Feuilles et Tiges
  • Typ : Naturel

Parfums mit der Note Geranie

Orientalisch

Jean Patou

Patou pour Homme

Muskatellersalbei · Lavendel · Basilikum

Aromatisch

Chanel

Boy

Lavendel · Grapefruit · Zitrone

Fougère

Ralph Lauren

Polo

Lavendel · Eukalyptus

Fougère

Montblanc

Individuel

Lavendel · Bergamotte · Koriander