Zum Inhalt springen
Un Jardin sur le Nil
Hermès

Bewertungen

Un Jardin sur le Nil

Veröffentlicht

Un Jardin sur le Nil ist der zweite der Jardins d’Hermès, 2005 von Jean-Claude Ellena nach einer Reise nach Assuan komponiert. Das Haus beschreibt ihn als grünen und holzigen Duft, in dem eine säuerliche grüne Mango, ein zarter Lotus und Sykomorenholz miteinander korrespondieren, begleitet von Weihrauch und Kalmus. Sein Flakon aus grün verlaufendem Glas erinnert an die Ufer des Nils.

Robin von Now Smell This hält Un Jardin sur le Nil 2005 für einen unverzichtbaren Kauf, weniger süß als Un Jardin en Méditerranée; Persolaise lobt 2013 eine sonnige Grapefruit und vor allem eine gelassene Weihrauchbasis, seiner Ansicht nach der eigentliche Star.

Was die Kritik sagt

Robin, Now Smell This

Im Februar 2005 lernt Robin den Duft bei seiner Markteinführung kennen und hält ihn für unverzichtbar. Sie riecht einen prickelnden Auftakt aus Zitrusfrüchten, vielleicht Grapefruit oder Limette, sehr grüne Noten und eine fruchtige Mango, die nie zu süß sei.

Die Zitrusfrüchte treten zurück und hinterlassen ein scharfes Grün auf einer holzigen Basis; den Lotus nimmt sie nicht wahr. Sie findet ihn deutlich weniger süß und weniger fruchtig als Un Jardin en Méditerranée und vergleicht sein Prickeln mit dem von Oyédo von Diptyque.

Dariush Alavi, Persolaise

Im April 2013 räumt Dariush Alavi ein, das Buch von Chandler Burr scheine bereits alles über den Duft gesagt zu haben. Er lobt den Zitrusglanz des Auftakts, der um die Grapefruit kreise, ohne schwer zu sein, und so sonnig sei wie der von Cologne Bigarade.

Der eigentliche Star liege für ihn woanders: in der Weihrauchbasis, sauber und gelassen, dezent und anhaltend, die nach seinem Bild den Spaziergänger in einer Feluke bis in die Nacht auf dem Fluss mitnehme. Er urteilt abschließend, es handle sich um eine sehr schöne Arbeit.