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Un Jardin sous la Mer

Un Jardin sous la Mer ist der Parfum-Jardin des Jahres 2026 von Hermès, komponiert von Christine Nagel nach einem Korallengarten in der Lagune von Taha’a in Französisch-Polynesien. Das Haus beschreibt ihn als blumig-moschusartigen Duft, der eine sonnige Tiaré-Blüte, den umhüllenden Charakter der Tamanu-Nuss und mineralische Noten verbindet, die an das Riff erinnern.

Josefin Forsberg von Vogue Scandinavia sieht darin im Februar 2026 einen maritimen Duft für alle, die maritime Düfte nicht mögen: eher luftig als aquatisch, salzig wie die Haut nach dem Baden, Unisex, ohne es zur Schau zu stellen, und eigenständig, ohne laut zu werden.

Was die Kritik sagt

Josefin Forsberg, Vogue Scandinavia

Im Februar 2026 sieht Josefin Forsberg in Un Jardin sous la Mer einen maritimen Duft für alle, die maritime Düfte verabscheuen. Sie findet ihn eher luftig als aquatisch, salzig wie die Haut nach dem Baden statt wie Gischt.

Sie lobt eine zurückhaltend behandelte Tiaré-Blüte und eine von Weihrauch gefärbte mineralische Note, die das Ganze zusammenhalte. Für sie hebe sich der Duft ab, ohne laut zu werden: Unisex, ohne es zur Schau zu stellen, frisch, ohne sportlich zu sein, sommerlich ohne Zucker und Zitrusfrüchte.

Sie verortet ihn in einer Zeit, in der sich der Geschmack nach einem Jahrzehnt sirupartiger Gourmand-Düfte eigenständigen, aber dezenten Düften zuwende, und beschreibt ihn als ruhige Reise, die diejenigen belohne, die sich ihm nähern.