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Un Jardin en Méditerranée
Hermès

Komposition

Un Jardin en Méditerranée

Veröffentlicht

Un Jardin en Méditerranée ist der erste der Parfums-Jardins, 2003 von Hermès lanciert. Jean-Claude Ellena ließ sich dafür vom tunesischen Garten von Leïla Menchari in Hammamet inspirieren. Das Haus beschreibt ihn als fruchtig-holzigen Duft, der einen lieblichen Feigenbaum, grünen Mastix und zarten Oleander verbinde, in einem Flakon aus Glas mit blauem Farbverlauf.

Hermès beschreibt Un Jardin en Méditerranée als fruchtig-holzigen Duft: ein lieblicher Feigenbaum, die Noten eines grünen Mastix, ein zarter Oleander. Der Mastix ist der Strauch der Macchia, aus dem das Mastixharz gewonnen wird; der Oleander ist ein Blütenstrauch, nicht zu verwechseln mit dem Gewürzlorbeer.

Hermès gibt nicht an, an welcher Stelle im Verlauf des Duftes diese Rohstoffe stehen. Osmoz ordnet Feigenbaum, Mastix und einen Lorbeer dem Herz zu, eine rote Zeder und den Feigenbaum der Basis; das von Hermès angegebene Etikett nennt ein Bergamottschalenöl.

Die Bergamotte bildet somit die Kopfnote, Feigenbaum und Mastix die Herznoten. Der Oleander wird nur im Text beschrieben; die rote Zeder, die das Haus nicht nennt, wird nicht übernommen, sodass keine Basisnote angegeben ist.

Was das Etikett angibt

Hermès gibt für sein Eau de Toilette 31 Inhaltsstoffeinträge an. Nach Alkohol, Wasser und Parfum folgen Tetramethyl Acetyloctahydronaphthalenes, ein synthetischer Holzriechstoff, Bergamottschalenöl, Linalylacetat, ein Bitterorangenschalenöl, Rosenketone und Kampfer.

Aufgeführt sind drei UV-Filter, Ethylhexyl Salicylate, Ethylhexyl Methoxycinnamate und Butyl Methoxydibenzoylmethane, dazu ein Eichenmoosextrakt, die regulierten Allergene Limonene, Linalool, Geraniol, Hydroxycitronellal, Citral und Citronellol sowie drei Farbstoffe, Gelb, Rot und Blau.

Was außen vor bleibt

Rose, Eukalyptus, Lorbeer und Weißer Moschus, die dem Duft lange zugeschrieben wurden, gehören nicht zu den Rohstoffen, die das Haus nennt, und werden nicht übernommen. Orangenblüte, Zitrone, Zypresse und Wacholder, häufig genannt, ebenso wenig.