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Un Jardin en Méditerranée
Hermès

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Un Jardin en Méditerranée

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Un Jardin en Méditerranée ist der erste der Parfums-Jardins, 2003 von Hermès lanciert. Jean-Claude Ellena ließ sich dafür vom tunesischen Garten von Leïla Menchari in Hammamet inspirieren. Das Haus beschreibt ihn als fruchtig-holzigen Duft, der einen lieblichen Feigenbaum, grünen Mastix und zarten Oleander verbinde, in einem Flakon aus Glas mit blauem Farbverlauf.

Victoria von Bois de Jasmin hält Un Jardin en Méditerranée 2008 für ihren liebsten der Jardins und schätzt Ellenas minimalistische Handschrift; Robin von Now Smell This mag ihn 2019, ohne ihn je kaufen zu wollen, weit hinter Un Jardin sur le Nil.

Was die Kritik sagt

Victoria, Bois de Jasmin

Im Mai 2008 schreibt Victoria bei der Vorstellung von Un Jardin après la Mousson, Un Jardin en Méditerranée bleibe ihr liebster Duft der Kollektion. Sie schätzt Ellenas minimalistische Kompositionen, die sie mit Haikus vergleicht und zu denen sie zurückkehrt, um sich von schweren Düften zu erholen.

Sie merkt an, die Worte leicht, angenehm und zart, die ihr beim Riechen dieses neuen Jardin in den Sinn kamen, bezeichneten gewöhnlich eine gefällige, aber schnell vergessene Mischung; bei Ellena, schreibt sie, hätten diese Eigenschaften nie etwas Banales.

Robin, Now Smell This

Im April 2019 zieht Robin in ihrer Kritik von Un Jardin sur la Lagune Bilanz über die Reihe. Vorbehaltlos liebt sie nur Un Jardin sur le Nil; Un Jardin en Méditerranée gefällt ihr, ohne dass sie je das Bedürfnis verspürt habe, einen Flakon zu kaufen.

Sie erinnert daran, dass Ellenas Kritiker seine Düfte mit Spülwasser verglichen, während seine Bewunderer, zu denen sie sich zählt, von transparenten, minimalistischen Aquarellen sprachen; sie gesteht, lange den Großteil ihres Parfumbudgets für Hermès ausgegeben zu haben.