
Azure Lime erscheint 2010 in der Private-Blend-Kollektion von Tom Ford, die ihn den zitrischen Chypre-Düften zuordnet. Das Haus baut ihn auf einer Limetten-Infusion auf, flankiert von wilder Minze und südafrikanischem Buchu, gefolgt von grünem Veilchenblatt und einer Basis aus australischem Sandelholz und Eichenholz.
Die Kritik lobte einen saftigen Auftakt aus Zitrusfrüchten und bemängelte die kurze Haltbarkeit und den Preis des Parfums.
Was die Kritik sagt
Kevin, Now Smell This, Mai 2010
Kevin beschreibt einen saftigen Auftakt aus Orange und Limette, einen Hauch weißer Blüten mit leichter Kokosnote nahe der Gardenie, Gewürze, in denen er Kardamom und eine zitronige Muskatnuss zu erkennen glaubt, sowie eine Basis aus holzigem Moschus mit Zeder und Zypresse.
Er merkt eine enttäuschende Haltbarkeit beim Test im Geschäft an: Der zitrische Akkord verfliege innerhalb einer halben Stunde, und die folgenden Stunden kippten ins Blumig-Moschusartige, etwas trocken und talkumartig. 12- bis 15-mal aufgesprüht, hielt das Parfum über 6 Stunden.
Sein Urteil betrifft das Preis-Leistungs-Verhältnis. Er hält die Komposition für wenig innovativ, aber breit ansprechend, bedauert, dass sie nicht in die reguläre Linie aufgenommen wurde, und lehnt einen Private-Blend-Preis für das ab, was er für einen Sportduft hält.
Diese Einschätzung bezieht sich auf die Version von 2010. Die heute verkaufte Komposition weist einen anderen Aufbau auf, ohne die weißen Blüten und Gewürze, die die Rezension beschreibt.
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