
Soleil Neige entsteht 2019 in der Private-Blend-Kollektion von Tom Ford, vom Haus als winterliche Version von Soleil Blanc gedacht: die Sonne der Alpen auf frischem Schnee. 2024 als Parfum aufgelegt, gehört der Duft inzwischen zur Signature-Linie, in der das Haus ihn den zitrischen Düften zuordnet und als moschusartig beschreibt: Bergamotte, Orangenblüte, Jasmin grandiflorum, Rose, Benzoe und Labdanum.
Eine einzige signierte Rezension beurteilt Soleil Neige, in der Private-Blend-Version von 2019: Varanis Ridari von The Scented Devil vergibt ein neutrales Urteil; die Idee mache ihn neugierig, doch ein blumiger Rosenduft sei ihm für seinen Preis zu brav.
Was die Kritik sagt
Varanis Ridari, The Scented Devil
Varanis Ridari zählt Soleil Neige zu den Experimenten der weißen Soleil-Reihe und vergibt ein neutrales Urteil. Er nimmt einen synthetischen, beinahe futuristischen Blumenduft wahr, aufgebaut auf türkischer Rose und Jasmin, dem man die übliche Dunkelheit dieses Akkords genommen habe.
Der Kritiker hält den Karottensamen für dezent und das Karmaflor für bewusst abgeschwächt. Er sieht in dem Duft eine Kuriosität, die für Rosenliebhaber zu brav sei, und hält den Einstiegspreis für einen Flakon mit 50 ml für überzogen.
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