
Rem entstand 1996 und ist nach Le Patchouli die zweite Säule von Réminiscence. Francis Camail übersetzt darin die Erinnerung an die Strände von Saint-Barthélemy: eine maritime Note, getragen von Calone, Flieder und Jasmin, ein Herz aus Patchouli und Bockshornklee, eine Basis aus Vanille, Tonkabohne und Weißem Moschus. Sein Name ist das Anagramm von „mer“ (Meer).
Lili von Needs and Moods, die maritime Düfte wenig schätzt, erklärt Rem zu ihrem Favoriten: ein salziger, amberartiger maritimer Duft, der weniger nach Meer als nach Urlaub rieche, getragen von einem weichen, süßen Patchouli.
Was die Kritik sagt
Lili, Needs and Moods, August 2026
In einer Rezension vom August 2026 hält die Autorin, die nach eigener Aussage aquatische Düfte wenig schätzt, Rem für hervorragend umgesetzt: ein salziger, amberartiger maritimer Duft mit likörartigen Facetten, der weniger nach Meer rieche als nach Urlaub, nach sonnengetrocknetem Salz, warmem Sand und Bräunungsöl.
Die Blüten bewahren den Duft ihrer Ansicht nach davor, ins Maskuline zu kippen, und das weiche, süße Patchouli habe laut ihr nichts von dem grünen, kampferartigen Aspekt, der mitunter abschrecke. Sie empfiehlt ihn für jede Jahreszeit, mit dem Hinweis, dass seine salzige Sillage nicht allen gefallen werde.
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