
Der Duft Paris von YSL: Paris, Stadt der Liebe. Paris, Stadt des Lichts. Paris, Ort der Kultur. Paris, der Ort, der Yves Saint-Laurent so viel bedeutete. Er verbrachte dort sein Leben, und aus seiner Verbundenheit mit dieser Stadt gingen mehrere seiner Kreationen hervor.
Die 1983 erschienene Eau de Toilette Paris steht für die Liebe von Yves Saint Laurent zu dieser Stadt. Der Modeschöpfer liebte die Hauptstadt besonders und konnte sich nicht vorstellen, anderswo zu leben. Zahlreiche seiner Parfums spielen auf die Hauptstadt an, etwa Rive Gauche, La Parisienne oder Mon Paris. Paris ist somit der Duft einer schicken, eleganten, vielleicht leicht frechen Frau. Kühn und unangepasst pflegte Yves Saint Laurent das Anderssein. Subtil und spritzig ist die Eau de Toilette Paris ein moderner Duft als Hommage an alle Pariserinnen.
Was die Kritik sagt
Sophia Grosjman in den Straßen von Paris YSL
Das Haus YSL wählte die Parfumeurin Sophia Grosjman, um diese Hommage an die Pariserinnen zu schaffen. In der Sowjetunion geboren, begann Sonia Grosjman ihre Laufbahn in New York beim renommierten Unternehmen IFF (International Flavors & Fragrances). Sophia Grosjman ist die erste Parfumeurin, die Noten „in Überdosierung“ erprobte und deren Bedeutung für die Basis eines Parfums entdeckte. Sie wagte es, „überdosiert“ eingesetzte Rohstoffe mit sehr klassischen Parfumakkorden zu kombinieren. Für diesen Duft teilte Yves Saint Laurent ihr seinen Wunsch mit: Er wolle Paris ein Parfum schenken. Paris, prestigeträchtig und blendend. Sein Lodern und sein Feuerwerksknistern ließen die Welt funkeln. Für dieses neue Parfum habe er seinen Namen gewählt, weil es keinen schöneren gebe. Weil er es liebe. Mein Paris … Sophia Grosjman verdanken sich wunderbare Parfums wie „Trésor“ von Lancôme oder „Parisienne“ von YSL.
Paris: spritzige, glamouröse Noten
„Paris“ hebt mit einer zitrisch-blumigen Verbindung aus Bergamotte, Geranie, Hyazinthe und Weißdorn ab und zeigt schon im Auftakt eine sehr weibliche Seite. Die Geschichte der Hyazinthe hat ihren Ursprung in der griechischen Mythologie. Man erzählt, Apollon (Gott des Gesangs und der Dichtkunst) und Zephyros (Gott des Windes) hätten beide den jungen Hyakinthos geliebt. Eines Tages, als sich die Götter beim Diskuswerfen vergnügten, lenkte Zephyros, rasend vor Eifersucht, die Flugbahn des Wurfgeschosses ab, das Hyakinthos tödlich an der Schläfe traf. Apollon, tief erschüttert über seinen Tod, verwandelte den schönen Jüngling in eine prächtige Blume, die Hyazinthe. Als mehrjährige Pflanze mit sommergrünem Laub schmücken Hyazinthen Beete und Blumenkästen von März bis Mai. In der Blumensprache symbolisiert die Hyazinthe Lebensfreude und Treue. In der Parfümerie wird die Hyazinthennote synthetisch im Labor gewonnen. Sie verströmt blumige, grüne und pflanzliche Töne. Das Herz von „Paris“ ist ein wahres Konzentrat blumiger Essenzen und verbindet harmonisch Rose, Maiglöckchen, Veilchen, Iris und Orangenblüte. Die Basis von „Paris“ schließlich ist herrlich sinnlich, denn sie vereint Amber, Zedernholz, Sandelholz, Heliotrop, Eichenmoos und Weißen Moschus und hinterlässt eine unvergessliche Sillage.
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