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Oud Ispahan
Christian Dior

Komposition

Oud Ispahan

Veröffentlicht

Oud Ispahan ist das Unisex-Eau-de-Parfum, das François Demachy 2012 für La Collection Privée Christian Dior komponiert hat. Nach Angaben des Hauses eine holzig-blumige Silhouette: ein umhüllendes Oudholz gegenüber einer sinnlichen Damaszener Rose, die Wikiparfum um Zistrose-Labdanum, Zeder, Sandelholz, Safran und indonesisches Patchouli ergänzt. In 50, 100 und 200 ml erhältlich, seit 2024 auch als Esprit de Parfum.

Dior veröffentlicht keine Duftpyramide. Das Haus beschreibt eine holzig-blumige, in Rose gehüllte Silhouette, ein kraftvolles Oudholz, verflochten mit einer roten Rose aus dem Orient. Wikiparfum schreibt ihm, ohne Aufteilung in Ebenen, Oud aus Laos, Zistrose-Labdanum, Damaszener Rose, Zeder, Sandelholz, Safran und indonesisches Patchouli zu.

Labdanum und Rose im Auftakt

Fishler nimmt einen Auftakt aus einer großen, schmutzigen Rose wahr, getönt von einem bitteren, medizinischen Oud, bald begleitet von einem ebenso schmutzigen Patchouli, mit einer geisterhaften Beere, die sie an Portrait of a Lady erinnere; Olfactorum beschreibt eine türkische Rose, verbunden mit einem sanfteren, leicht fruchtigen Oud.

Oud, Patchouli und Hölzer im Herz

Olfactorum findet die Rohstoffe so eng verbunden, dass er sie kaum unterscheiden könne: ein leicht erdiges Patchouli, das die warmen Facetten des Oud und die fruchtige Facette der Rose aufgreife, Sandelholz und Zeder, an ihren sanften Facetten verankert, und der für ein Oud unverzichtbare Safran.

Was außerhalb des angegebenen Akkords bleibt

Der Eintrag führt die Rose in den Kopfnoten, Patchouli, Sandelholz, Oud und Zeder in den Herznoten, Labdanum und Safran in den Basisnoten – sieben Rohstoffe, die Wikiparfum nennt, in einer Reihenfolge, die weder das Haus noch die Kritiker aufgliedern. Honig, Vanille und Tuberose, die Olfactorum zu riechen glaubt, sowie der vom Haus erwähnte Weihrauch gehören nicht dazu.

Fishler beschreibt die Entwicklung hin zu einem sanften Holz und einer kantigen, fast weihrauchartigen Rose, die sie dem Labdanum zuschreibt; Olfactorum ein honigartiges, warmes, von der Zistrose gesüßtes Gewebe. Dior nennt weder Honig noch Vanille, doch seine Liste deklariert Vanillin.

Was das Etikett angibt

Das Haus veröffentlicht eine codierte Liste mit 34 Zeilen: Alkohol, Parfum, Wasser, ein synthetisches Amberholz, Virginia-Zedernöl, Patchouliöl, Citronellol, Limonen, Linalool, Bitterorangenöl, Cumarin, zwei UV-Filter, Alpha-Isomethyl Ionone, Vanillin, Beta-Caryophyllen, Geraniol.

Es folgen Gewürznelkenöl, Eugenol, Geranienöl, Santalol, Pinen, Rosenöl oder -extrakt, Rosenketone, Eugenylacetat, Terpineol, Linalylacetat, Citral, Farnesol, Geranylacetat, ein moschusartiges Lacton und 3 Farbstoffe.

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