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Ô d’Azur

Ô d’Azur, ein frisches und sonnendurchflutetes Eau. Kaum eine Marke ist so bekannt wie Lancôme: Als feste Größe der französischen Schönheitspflege stellt das Haus Frauen auf wunderbare Weise dar und bringt ihnen das Beste der Wissenschaft.

„Ô d’Azur“ erscheint 2010 und steht für die Neuinterpretation des berühmten, 1969 vorgestellten „Ô de Lancôme“. Zugleich frisch und modern, ist „Ô de Lancôme“ eines der ersten frischen Eaus und überzeugt sofort. Lancôme hat sich hier entschieden, seinen großen Erfolg mit „Ô d’Azur“ neu zu interpretieren, einer magischen Essenz, die rein mediterrane Inhaltsstoffe in den Mittelpunkt stellt. Alle Rohstoffe wurden sorgfältig ausgewählt, um das Bild eines Sommers an der Côte d’Azur widerzuspiegeln. Sonnig und dynamisch, zeigt „Ô d’Azur“ seine Vorliebe für das Mittelmeer daher mit Stolz.

Ô d’Azur, ein Mittelmeer der Nasen Domitile Bertier und Sophie Labbé

Lancôme hat die Komposition von „Ô d’Azur“ zwei talentierten Parfumeurinnen anvertraut, Domitile Bertier und Sophie Labbé. Domitile Bertier hat ihren Beruf als Parfumeurin bei IFF (International Flavours & Fragrances) erlernt. Seit 2014 ist sie dort Senior-Parfumeurin. Domitile Bertier gilt als zurückhaltend, ist jedoch sehr kreativ und hat zahlreiche Düfte geschaffen, etwa „Lanvin Me“ von Lanvin oder „Flowerbomb“ von Viktor & Rolf. Sophie Labbé, Absolventin der Biologie und Chemie, besucht die renommierte Parfümerieschule ISIPCA. Seitdem gehört sie zum Unternehmen IFF. In der Charente geboren, liebt Sophie Labbé die Natur und natürliche Gerüche. Ihr verdankt die Parfümerie große olfaktorische Erfolge wie „Premier Jour“ von Nina Ricci oder „Organza“ von Givenchy.

Ô d’Azur, die ganze mediterrane Frische nach Lancôme

„Ô d’Azur“ hebt mit der Frische von Bergamotte und Zitrone ab, die von Beginn an Lebendigkeit verleihen. Die Zitrone wurde vor 3 000 Jahren in China und Indien angebaut. Ab dem 10. Jahrhundert gelangt die Zitrone über das Mittelmeer durch die Araber nach Frankreich. Diese pflegten Zitrone mit Olivenöl vermischt gegen Ekzeme einzusetzen. In Frankreich machte vor allem der Sonnenkönig die Zitrone bekannt, indem er in seinem Garten Orangen- und Zitronenbäume pflanzte. Heute wird die Zitrone in allen warmen Regionen angebaut, rund um das Mittelmeer, aber auch in Florida. In der Parfümerie wird Zitronenessenz durch Kaltpressung der Fruchtschale gewonnen. Die Zitrone verströmt frische, fruchtige, bittere und schalige Nuancen. Das Herz von „Ô d’Azur“ füllt sich anschließend mit blumigen und femininen Nuancen, denn es verbindet Rose und Pfingstrose, leicht belebt durch die Noten des Rosa Pfeffers. Die aus dem Fernen Osten stammende Pfingstrose ist eine mehrjährige Pflanze. In der Antike setzte man die Pfingstrose zur Behandlung von Epilepsie ein. Der Name leitet sich übrigens vom griechischen „paeonia“ ab, was „Heilpflanze“ bedeutet. Für die Chinesen ist die Pfingstrose die Königin der Blumen und verkörpert vollendete Weiblichkeit. In der Parfümerie wird die Pfingstrosennote im Labor nachgebildet. Sie bietet sehr blumige, luftige und rosige Nuancen. Die Basis von „Ô d’Azur“ schließlich ist herrlich sinnlich und zeitgemäß und verbindet Ambrette, Weißen Moschus und Hölzer.