
Musc, das Parfum von Réminiscence: Wenn das Raubtier sauber duftet! Während Patchouli von Réminiscence seit 1970 um die Welt geht, stehen die beiden im selben Jahr erschienenen Düfte Musc und Ambre keineswegs zurück, ganz im Gegenteil!
Der 1970 erschienene Duft „Musc Réminiscence“ ist, wie alle Düfte der Marke, eine Essenz voller Emotionen. Die ebenfalls 1970 von Nino Amaddeo und Zoé Coste gegründete Marke Réminiscence steht für Reisen und für Düfte, die aus fernen Ländern mitgebracht wurden. Réminiscence kreiert gern Soliflores und stellt einen Inhaltsstoff in den Mittelpunkt, wie hier den Moschus oder den Patchouli in „Patchouli Réminiscence“. Als sinnlicher Inhaltsstoff schlechthin ist Moschus in der Nischenparfümerie sehr begehrt.
Musc Réminiscence, der Moschus im Mittelpunkt seines Parfums
Der Parfumeur Francis Camail wurde ausgewählt, um diesen Soliflore rund um den Moschus zu entwerfen. Francis Camail begann seine Karriere beim Unternehmen IFF (International Flavors & Fragrances). Im Laufe seiner Karriere arbeitete er für die Unternehmen Symrise und Robertet. Hier hat Francis Camail den Weißen Moschus in den Vordergrund gestellt. Die Bezeichnung „Weißer Moschus“ ist ein Sammelbegriff, der den Geruch des Tonkin-Moschus wachruft. Dieser stammte aus den Sekretdrüsen des Moschustiers. Leider führte die Gewinnung von Tonkin-Moschus zum Tod des Tieres. Dieser Geruch wurde daher synthetisch originalgetreu nachgebildet. Weißer Moschus umfasst 30 verschiedene Duftnuancen, doch der Gesamteindruck ist sehr sinnlich, ja geradezu süchtig machend, ein kraftvoller Geruch, der an der Haut haftet. Weißer Moschus verbindet zudem die Inhaltsstoffe miteinander und verleiht warme Nuancen. Heute ist Moschus in der Parfümerie sehr begehrt, in Damendüften ebenso wie in Herrendüften.
Musc Réminiscence, Feuer unter dem Eis
„Musc Réminiscence“ hebt mit sanften, blumigen Noten ab, nämlich mit Ylang-Ylang von den Komoren und Weißen Blüten. Der aus Südostasien stammende Ylang-Ylang ist ein immergrüner Baum. Auf den Philippinen erzählt man, die Geschichte der Ylang-Ylang-Blüte sei eine Legende über die wahre Liebe. Die eines Paares, dem die Götter eine Tochter namens Ylang schenkten, unter der Bedingung, dass niemand sie je berühre. Dennoch verliebte sie sich unsterblich in einen jungen Mann, der ihr, um sie zu berühren, einen Blumenstrauß schenkte. Ihre Finger berührten sich, und der Fluch verwandelte Ylang in einen schönen Strauch mit üppig duftenden Blüten. Seit jenem Tag ruft der Verliebte unaufhörlich den Namen seiner Geliebten: Ylang, Ylang … In der Parfümerie wird die Ylang-Ylang-Essenz durch Wasserdampfdestillation der frischen Blüten gewonnen. Sie verströmt zugleich blumige, würzige und süße Nuancen. Anschließend füllt sich das Herz von „Musc Réminiscence“ mit Mandel und pudrigen Noten, die baumwollartige Nuancen schenken. Die Basis schließlich ist ebenso umhüllend wie sinnlich und vereint Patchouli, Amber, Weißen Moschus und Cumarin. Der Flakon zeigt eine schlichte, äußerst elegante rechteckige Form. Leicht gewölbt bietet er eine sinnliche Haptik und ein strahlendes Licht, ganz wie seine Komposition.
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