Mon Premier Cristal Lumière
Lalique ist eines der schönsten Häuser des französischen Kulturerbes. Seit 1888 trägt es das Ansehen Frankreichs in die ganze Welt. Bekannt ist Lalique vor allem für seine kunstvollen Kristallobjekte, die in sehr kleinen Auflagen entstehen und entsprechend kostspielig sind.

Bezugsquellen
Doch Lalique kann auch für sich in Anspruch nehmen, durch die Zusammenarbeit mit François Coty die Parfümerie und die Flakongestaltung revolutioniert zu haben. Beide trugen dazu bei, Flakons zu veredeln und sie zugleich einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Gleichsam als Reminiszenz an diese ereignisreiche Epoche hat Lalique ein Trio von Düften mit dem Namen Mon Premier Cristal geschaffen. Und weil nichts leuchtender ist als das Tageslicht, das sich in der Transparenz des Kristalls spiegelt, trägt einer von ihnen den Namen Lumière.
Laliques Liebe zu Kristall und Natur
Schon in früher Kindheit zeigte René Lalique eine Begabung für das Zeichnen und eine tiefe Liebe zur Natur. So begann er seine Laufbahn als Lehrling bei einem Juwelier. Viele Jahre später gründete er sein eigenes Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Schmuck, aber auch von dekorativen Objekten aus Glas und Kristall spezialisierte. Seine Arbeiten waren sofort sehr erfolgreich. Das Haus Lalique hat sich stets mit seiner Zeit weiterentwickelt und die Strömungen des Art nouveau und später des Art déco aufgegriffen; heute ist es vor allem für seine Skulpturen bekannt, die die Schönheit der Natur in den Mittelpunkt stellen. Zahlreiche Tiere haben in den Glasskulpturen von Lalique Gestalt angenommen. Ebenso zieren Pflanzen unzählige Werke der Marke. Genau diese Elemente finden sich auf dem Flakon von Lumière von Lalique wieder. Das Parfum steckt in einem Flakon, dem sich kein Alter zuordnen lässt. Kennzeichnend ist ein fein ziselierter Fries in der Mitte. Dieses Zierelement zeichnet zahlreiche Vögel direkt in das Glas und erzeugt Lichtreflexe in dem leuchtend gelben Duft. Als würde dies nicht genügen, um in eine andere Epoche zu versetzen, ist der Flakon von Lumière oben zudem mit einem Zerstäuberball versehen, wie man ihn von Flakons früherer Zeiten kennt.
Lumière, ein Parfum wie der Glanz des Kristalls
Jeder Duft der Kollektion Mon Premier Cristal wurde von einem anderen Parfumeur geschaffen. Lumière stammt von der Parfumeurin Alexandra Monet. Sie entschied sich für einen blumigen Chypre-Duft, der sehr leuchtend und zugleich recht langanhaltend ist. Im Zentrum der Komposition steht die Tuberose. Die aus Mexiko stammende Pflanze wurde im 17. Jahrhundert in Grasse eingeführt. In der Parfümerie ist sie weit verbreitet und für ihre blumige Note bekannt, die zugleich honigartig, cremig und warm ist. Sie wird mit der Opulenz des Jasmins verbunden, einer weiteren sehr geschätzten weißen Blüte, die sich im Hintergrund erahnen lässt. Die Weichheit dieser Komposition geht von der Bittermandel in den Kopfnoten und vom Kaschmirholz in der Sillage aus. Die Mandarine verleiht dem Ganzen mehr Lebendigkeit. Patchouli gibt der Komposition auf elegante Weise Struktur. Moschus schließlich verleiht ihr eine animalischere Note. Lumière klingt so mit einem besonders sinnlichen Hauch aus.
Duftpyramide
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