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Magie Noire
Lancôme

Komposition

Magie Noire

Veröffentlicht

Lancôme bringt Magie Noire 1978 auf den Markt; die Formel stammt von Gérard Goupy. Der dunkle orientalische Duft, zugleich grün und animalisch, eröffnet laut dem Haus heute mit Bergamotte, Cassisknospe und Bulgarischer Rose, gefolgt von einem Herz aus Jasmin, Narzisse und Ylang-Ylang und einer Basis aus Amber, Sandelholz und Patchouli. Sein schlanker und zugleich massiver Flakon bringt einen goldfarbenen Duft zur Geltung.

Das Haus beschreibt einen sprühenden Auftakt aus Bergamotte und Cassis und ein reiches blumiges Herz aus Jasmin, Narzisse und Rosen, die Sandelholz und Amber umhüllen und so eine kraftvolle, betörende Sillage hinterlassen.

In der vom Haus veröffentlichten Notenliste eröffnen Bulgarische Rose und Cassisknospe den Duft, Jasmin und Ylang-Ylang bilden das Herz, Amber, Sandelholz und Patchouli die Basis. Das Haus sieht darin ein betörendes Geheimnis in einem Strauß Weißer Blüten.

Es spricht außerdem von einem Aufbau in Form einer Acht: Der Duft entfalte sich voll, kehre dann in einer Hin- und Herbewegung um, die ihn schließlich zu seinem ursprünglichen Ausdruck zurückführe.

Was die Rezensionen sagen

Victoria Frolova von Bois de Jasmin nimmt zuerst die harzigen, bitteren und grünen Noten von Cassisknospe und Galbanum wahr, denen Zitrusfrüchte, Aldehyde und Maiglöckchen Glanzlichter verleihen. Sie beschreibt die Verschmelzung eines orientalischen Akkords aus Amber, Tabak und Moschus mit einem Chypre aus Moos, Patchouli und Rose.

Die Basis wird animalisch: Castoreum, Moschus und Zibet, gemildert einerseits durch die betörende Süße von Tuberose und Ylang-Ylang, andererseits durch die strenge Trockenheit der Hölzer. Die grüne Facette bleibt bestehen und verhindert, dass er in die Trägheit eines gewöhnlichen orientalischen Duftes versinkt.

Elena Vosnaki nimmt einen ammoniakalischen, katzenhaften Auftakt wahr, einen fruchtigen, purpurnen Schleier über sehr dunklen Rosen und scharfe grüne Noten, Galbanum und Hyazinthe, gehoben durch Castoreum. Die weichere, moschusartige und weihrauchgetönte Basis bewahrt einen Hauch Karamell.

Was außen vor bleibt

Die Rezensionen von 2009 und 2011 nennen außerdem Hyazinthe, Galbanum, Himbeere, Honig, Tuberose, Maiglöckchen, Eichenmoos, Labdanum, Castoreum und Zibet; ein älterer Text des Hauses erwähnte Myrrhe und Weihrauch. Die aktuelle Liste enthält keine dieser Noten.