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Serge Lutens

L'Orpheline

L’Orpheline wird 2014 von Serge Lutens in der Collection noire lanciert, komponiert mit Christopher Sheldrake. Das Haus sieht darin die Mystik des Weihrauchs, ein Grau in allen Abstufungen, das von den Brüchen einer Kindheit erzähle, und einen Namen, dessen erste Silben an Orpheus erinnern, den Dichter, der die Steine bezauberte.

Erscheinungsjahr
2014
Zielgruppe
Unisex
Duftfamilie
Orientalisch
Konzentration
Eau de Parfum
EAN
3700358123464 (50 ml) · 3700358123662 (100 ml)

Veröffentlicht

L'Orpheline

Bezugsquellen

Serge Lutens lanciert L’Orpheline 2014. Der Duft ist mit Christopher Sheldrake komponiert, seinem Hausparfumeur, und gehört zur Collection noire, der Linie gerader, kantiger Flakons, die laut dem Haus nach dem Bild ihres Gründers geschaffen sei.

Ein Duft der Kindheit

Wie so oft bei Lutens nennt die Pressemappe keine einzige Note. Persolaise liest darin ein Interview, in dem der Schöpfer von Kindheit und Geschlecht spricht: Er sagt, er habe gegen das Männliche Krieg geführt, den Vater zum erklärten Feind und die Mutter zu seiner Galionsfigur gemacht.

Der Name bricht sich selbst: Das Haus schreibt, vor dem Bruch trügen seine beiden ersten Silben den Namen des Dichters, der selbst die Steine bezaubern konnte, Orpheus. Der Duft deklinierte das Grau in allen Abstufungen, wie ein feiner Staubfilm, der sich auf die Erinnerung legt.

Die Darstellung des Hauses

Serge Lutens präsentiert L’Orpheline als ätherischen, einsamen und intimen Duft im Zeichen der Mystik des Weihrauchs. Schicht um Schicht, so das Haus, zeuge sein Staub von der Erinnerung einer Verletzten, brüchig, aber ganz.

Auf seiner Website ordnet das Haus ihn der Familie zu, die es Mohairs nennt, stellt ihn als Unisex-Duft vor und führt ihn unter den Bestsellern seiner Parfümerie, im Flakon zu 50 oder 100 ml.

Duftpyramide

  1. HerznotenDas Herz des Parfums
  2. BasisnotenWas bleibt

Was die Kritik sagt

Dariush Alavi (Persolaise) lobt 2014 einen Weihrauch, der in eine pudrige, beruhigende Sanftheit versinke; Elena Vosnaki (Perfume Shrine) verortet ihn zwischen L’Eau Froide und Serge Noire; Victoria (Bois de Jasmin) nimmt darin nur einen mineralischen Labornebel wahr.

Lesen, was die Kritik sagt

Was die Community sagt

HaltbarkeitLang
Flüchtig2 StimmenDen ganzen Tag
SillageDezent
Hautnah2 StimmenRaumfüllend

Jahreszeit

Winter100 %
1 Stimme

Anlass

Abend50 %
1 Stimme
Arbeit50 %
1 Stimme

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