Limanakia 27
Parfums und Reisen sind zwei Welten, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben und doch nicht ohne einander auskommen. Die Parfümerie hat sich nämlich durch die Erkundung unseres Planeten erheblich weiterentwickelt.
- Marke
- Parfumerie Générale
- Erscheinungsjahr
- 2016
- Parfumeur
- Zielgruppe
- Unisex
- Duftfamilie
- Orientalisch
- Konzentration
- Eau de Parfum

Bezugsquellen
Heute bereisen Parfumeure ohne Zögern die ganze Welt auf der Suche nach den schönsten Rohstoffen. Diese verarbeiten sie anschließend in ihren Düften so, dass schon ein einziger Hauch auf Reisen schickt. Genau das hat Parfumerie Générale bei der Entwicklung ihres neuen Parfums namens Limanakia getan.
Die Reise von Parfumerie Générale
Das Parfum Limanakia wurde von der Nase Pierre Guillaume entwickelt. Für diese Komposition setzte der Parfumeur das Großsegel und nahm Kurs auf die Ägäis. In Griechenland, genauer in der Nähe von Athen, kam ihm die Inspiration für diesen Duft. Limanakia führt mitten in die Ägäis, an die felsigen, steilen Strände der Insel Limanakia. Touristisch sind diese heute vor allem als Treffpunkte für FKK-Anhänger und Homosexuelle bekannt. Darüber hinaus sind sie jedoch auch für ihre prachtvollen maritimen und mineralischen Landschaften berühmt. Zudem bietet Limanakia Spaziergängern wunderschöne kleine Buchten mit türkisfarbenem Wasser. Der Fels taucht dort direkt ins Meer, und dieses weist eine immense Vielfalt auf. Daher wird dort sehr häufig Schnorcheln betrieben, also Tauchen mit Flossen und Schnorchel. Genau diese malerische Kulisse wollte Pierre Guillaume einfangen. Limanakia ist ein Duft, der „die Animalität der Haut, vermischt mit dem Duft der Zistrose und dem mineralischen Geruch der Meereswinde, die über die glühenden Felsen streichen“ heraufbeschwört.
Der kontrastreiche Duft von Limanakia
Die Insel Limanakia bietet eine zugleich harmonische und vielfältige Landschaft. Dieses Bild olfaktorisch nachzuzeichnen, bedeutet daher, Gegensätze zu verbinden. Limanakia beginnt mit einem Duft von Beifuß. Dieser wird durch Wasserdampfdestillation mehrerer Artemisia-Arten gewonnen, einer typischen Pflanze des Mittelmeerraums, die wild wächst. Sie ist für ihren beständigen, aromatischen Duft bekannt. Im Herzen wird sie anschließend von einer blumigeren Eleganz abgelöst. So verbindet Limanakia Jasmin, Maiglöckchen und Tiaré-Blüte. Das Ergebnis ist reich, leicht und exotisch zugleich. Schwarzer Pfeffer setzt dieser scheinbaren Sanftheit jedoch ein Gegengewicht und verleiht ihr mehr Temperament. Zudem ebnet er den Weg für eine sehr würzige Sillage. Diese wird vor allem von Kreuzkümmel und Zimt dominiert. Die Immortelle verleiht dem Ganzen dann einen likörartigeren Charakter, während Labdanum und Patchouli ihm mehr Charakter und Struktur geben. Insgesamt handelt es sich um ein kräftiges, sinnliches Parfum. Wie die Strände von Limanakia scheint es für Umarmungen wie geschaffen.
Duftpyramide
- KopfnotenDie ersten Minuten
- HerznotenDas Herz des Parfums
- BasisnotenWas bleibt
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