Zum Inhalt springen
L'Eau d'Issey

Issey Miyake lanciert L’Eau d’Issey 1992 als ersten Duft, ein Eau de Toilette von Jacques Cavallier, das nach Wasser auf der Haut einer Frau duften soll. Das Haus bezeichnet es als blumig-aquatisch: in den Kopfnoten ein Akkord aus Lotus und Rose, im Herz Lilien und Pfingstrosen, in der Basis Edelhölzer, Amber und Moschus, in einem Glaskegel mit einer Kugel als Abschluss, der Erinnerung an einen Mond über dem Eiffelturm.

Das Haus beschreibt einen blumig-aquatischen Duft in drei Phasen. In den Kopfnoten schwebt ein blumiges Duo, ein Lotus-Akkord und die Rose, das es als zart und pudrig bezeichnet und das die frische, aquatische Facette des Parfums unterstreiche.

Lilien, Pfingstrosen und Edelhölzer

Das Herz verbindet einen Lilien-Akkord mit einem Bouquet frischer Blüten, Pfingstrosen und weißen Lilien, laut dem Haus von leichter Sinnlichkeit. Die Basis vereint exotische Hölzer, Amber, Sandelholz, Moschus und Zeder für eine Sillage, die das Haus als lang anhaltend versteht.

Calone und Melone

Das Wasser selbst gehört nicht zu den angegebenen Noten: Es beruht auf Calone, einem Molekül, das Gischt mit einer Melonenfacette evoziert. Jessica von Now Smell This findet diese Wassermelonenbrise schon im Auftakt wieder und erneut im Ausklang.

Die Listen der Markteinführung

Die Beschreibungen zur Markteinführung waren ausführlicher. Perfume Intelligence nennt in den Kopfnoten Lotus, Freesie, Alpenveilchen und Rosenwasser, in den Herznoten Pfingstrose, Nelke und Seerose, in den Basisnoten Amber, Tuberose, Moschus und Edelhölzer; Now Smell This fügt Osmanthus hinzu.

Was außen vor bleibt

Die maritime Note und der weiße Moschus, oft genannt, erscheinen nicht in der heutigen Präsentation des Hauses, in der nur von Moschus und einer aquatischen Facette die Rede ist. Melone, Maiglöckchen und Alpenveilchen aus den Online-Listen tauchen dort ebenso wenig auf.

Was das Etikett angibt

In der Inhaltsstoffliste erscheint kein ätherisches Öl: Lotus, Blüten und Hölzer sind im Wort Parfum enthalten. Sie nennt weder UV-Filter noch Farbstoff, nur Alkohol, Wasser und neun deklarierte Allergene.

Diese Allergene sind Hydroxycitronellal, Linalool, Citronellol, Eugenol, Geraniol, Benzylbenzoat, Farnesol, Limonen und Citral, Verbindungen, die in vielen blumigen und zitrischen Essenzen vorkommen.