
Issey Miyake lanciert L’Eau d’Issey 1992 als ersten Duft, ein Eau de Toilette von Jacques Cavallier, das nach Wasser auf der Haut einer Frau duften soll. Das Haus bezeichnet es als blumig-aquatisch: in den Kopfnoten ein Akkord aus Lotus und Rose, im Herz Lilien und Pfingstrosen, in der Basis Edelhölzer, Amber und Moschus, in einem Glaskegel mit einer Kugel als Abschluss, der Erinnerung an einen Mond über dem Eiffelturm.
Ein schmuckloser Kegel aus mattiertem Glas mit mattem Metallhals und einer Kugel als Abschluss: ein Vollmond über dem Eiffelturm, wie Issey Miyake ihn sah.
Der Flakon wurde von Issey Miyake mit Fabien Baron und Alain de Mourgues entworfen. Sein Studio beschreibt ihn als schmucklosen Kegel mit mattem Metallhals, gekrönt von einer Kristallkugel, für eine wesentliche Schönheit, die weder von der Zeit noch von der Mode abhänge.
Das Haus erzählt seinen Ursprung so: Eines Abends in Paris sieht Issey Miyake einen Vollmond über der Spitze des Eiffelturms aufgehen, und die Szene wird zum Konzept des Flakons. Heute vergleicht es seine schlanke Linie mit einem schwebenden Tropfen.
Für Jessica von Now Smell This machte dieser Kegel aus mattiertem Glas mit einem silbernen Tropfen als Abschluss, inzwischen eine Ikone, 1992 deutlich, dass der Duft nichts mit den kraftvollen Parfums der 1980er-Jahre wie Giorgio oder Poison gemein habe.
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