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Venenum

Venenum ist eines der sechs Eaux de Parfum, die L’Artisan Parfumeur 2016 unter dem Namen Natura Fabularis zusammengefasst hat. Daphné Bugey hat darin drei Erinnerungen an Indien untergebracht: einen würzigen Masala-Tee, gedämpften Reis und ein cremiges Sandelholz. Der lateinische Name kündigt Gift an; das Haus spricht von einem Gift, das einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lasse.

Drei Rohstoffe und nichts sonst: ein Masala-Tee, Reis, Sandelholz. Wikiparfum beschränkt sich auf dieselben wie das Haus.

Tee, Reis, Sandelholz

Der Masala-Tee eröffnet, würzig und milchig. Der Reis nimmt die Mitte ein, gedämpft, fast mehlig. Das Sandelholz bildet die Basis, cremig, und gerade dieses nehmen die Rezensionen am Ende als dominierend wahr.

Der Masala bleibt im Text

Das Verzeichnis führt keinen Eintrag für Masala-Tee: Die Note fällt auf Tee zurück, und die Gewürzmischung, die ihn ausmacht, bleibt beschrieben, ohne erfasst zu werden, da das Haus kein einzelnes Gewürz nennt.

Was das Haus nicht in Ebenen gliedert

Es ist keine Ebene veröffentlicht. Die gewählte Reihenfolge folgt den Rezensionen: ein Auftakt aus Tee, eine Mitte aus milchigem Reis, ein Sandelholz, das sich am Ende durchsetzt. Printemps spricht von Weizen, wo das Haus, Harrods und Luckyscent Reis nennen; die vereinzelte Angabe wird verworfen.

Was das Etikett angibt

21 Einträge: denaturierter Alkohol, Parfum, Wasser, 3 UV-Filter, 12 deklarationspflichtige Allergene – Linalool, Limonen, Citronellol, Cumarin, Eugenol, Citral, Zimtalkohol, Cinnamal, Geraniol, Benzylbenzoat, Benzylalkohol, Isoeugenol – sowie 3 Farbstoffe, ein blauer, ein roter, ein gelber. Incenza bietet eine vollständige Offenlegung mit rund 40 Einträgen, die Sandelholzöl und Santalol nennt.