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Tenebrae
L'Artisan Parfumeur

Komposition

Tenebrae

Veröffentlicht

Tenebrae ergänzt 2016 die Kollektion Natura Fabularis von L’Artisan Parfumeur, sechs imaginäre Gärten von Daphné Bugey. Der lateinische Name steht für die Dunkelheit, die Zahl, die ihm bei der Lancierung vorangestellt war, für die Anzahl der Versuche. Weihrauch, Harz und Pflanzensaft bilden einen Wald, so dicht, dass das Licht kaum hindurchdringt.

Drei genannte Rohstoffe, keiner einer Ebene zugeordnet, und einer, der im Verzeichnis keinen Eintrag hat. Das Konzept lässt sich in wenigen Worten fassen: ein Wald aus Weihrauch.

Weihrauch, Harz, Holz

Der Weihrauch bildet den Auftakt, harzig und rauchig. Das Harz nimmt die Mitte ein. Das Holz bildet die Basis: Neiman Marcus fügt es den beiden anderen Rohstoffen hinzu, wo Now Smell This und Thomas Dunckley den Pflanzensaft nennen.

Der Pflanzensaft bleibt im Text

Der kristallisierte Pflanzensaft, den das Haus hervorhebt, hat im Verzeichnis keinen Eintrag, und nichts erlaubt es, ihn einem verwandten Rohstoff zuzuordnen. Er wird beschrieben, ohne als Note geführt zu werden.

Was die Kritik darin wahrnimmt

Thomas Dunckley findet darin einen rauchigen, süßen Weihrauch, begleitet von Kiefer, mit einer mentholartigen, kühlen Nuance. Das Haus gibt keine davon an: Sie gelten als Lesart, nie als Note.

Was das Etikett angibt

17 Einträge: denaturierter Alkohol, Parfum, Wasser, 3 UV-Filter, 7 deklarationspflichtige Allergene – Linalool, Limonene, Geraniol, Citronellol, Farnesol, Citral, Benzyl Benzoate – und 4 Farbstoffe, ein blauer, ein violetter, ein gelber und ein roter. Kein in der Europäischen Union verbotener Stoff ist darin aufgeführt.

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