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Tenebrae
L'Artisan Parfumeur

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Tenebrae

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Tenebrae ergänzt 2016 die Kollektion Natura Fabularis von L’Artisan Parfumeur, sechs imaginäre Gärten von Daphné Bugey. Der lateinische Name steht für die Dunkelheit, die Zahl, die ihm bei der Lancierung vorangestellt war, für die Anzahl der Versuche. Weihrauch, Harz und Pflanzensaft bilden einen Wald, so dicht, dass das Licht kaum hindurchdringt.

Thomas Dunckley atmet darin einen dichten, erstickenden Wald, durchzogen von Kiefer und einer eisigen, mentholartigen Nuance; er hält ihn für schön und ungewöhnlich, nie für trist.

Was die Kritik sagt

The Candy Perfume Boy – Thomas Dunckley, 13. März 2017

Positiv mit Vorbehalt. Er fragt sich zunächst, ob die Suggestion des Namens mitspiele, bevor er Tenebrae eine erstickende, fast erdrückende Qualität zuerkennt. Der Geruch sei für ihn der eines Atemzugs unter einem dichten Blätterdach, in einer Luft voller rauchigem, süßem Weihrauch, mit Kiefer.

Die Überraschung komme von der Kälte: Diese Luft sei nicht warm, sondern eisig, mit einer mentholartigen Nuance, die er erfrischend fände, wenn sie sich weniger aufdrängte. Sein Fazit bleibt positiv – dunkel und umhüllend, nie trist oder bedrückend, und eine schöne, ungewöhnliche Deutung der Dunkelheit.

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