
Soleil de Provence gehört zu den Paysages, der Kollektion, die L’Artisan Parfumeur den französischen Regionen widmet. Daphné Bugey gestaltet darin eine Hommage an die Mimose der Route, die Bormes-les-Mimosas mit Grasse verbindet. Drei angegebene Rohstoffe – Benzoe, Zitrone und Mimose – ergeben einen pudrigen Blumenduft, den das Haus als winterlichen Spaziergang durch die Provence präsentiert.
Persolaise hält die Reise für misslungen: Der versprochene Süden komme bei ihm verwaschen an, und die Blüten seien zu gedämpft für die angekündigte volle Sonne.
Was die Kritik sagt
Persolaise (2023)
Der Kritiker erwartete den Süden und findet darin nicht die volle Sonne. Er beschreibt einen Himmel, der hinter dem Azurblau zurückbleibe, Felder, die vom Regen getroffen scheinen, und von der Brise getragene Blütenessenzen, die er gedämpft wahrnehme.
Sein Urteil gilt der Kluft zwischen Versprechen und Ergebnis. Die Fahrkarte laute zwar auf die Provence, doch das Reiseziel komme unterhalb seines besten Glanzes an, und die Suche nach der Sonne führe ihn nicht immer zu ihr.
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