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Passage d’Enfer

Passage d’Enfer erscheint 1999, komponiert von Olivia Giacobetti zur Begrüßung des Jahrtausendwechsels. L’Artisan Parfumeur arbeitet darin den Weihrauch im Hell-Dunkel aus und benennt ihn nach der Gasse im 14. Pariser Arrondissement, in der das Haus in den 1970er-Jahren seine Büros hatte. Eine durchscheinende Lilie und Weißer Moschus mildern den balsamischen Rauch.

Drei Rohstoffe und nichts darüber hinaus: eine Lilie, ein Weihrauch, Weißer Moschus. Der Rest kursiert in Beschreibungen, ohne dass das Haus ihn als Note nennt.

Drei angegebene Rohstoffe

Das Haus nennt die Lilie Lilium candidum, den Weihrauch Boswellia sacra und den Weißen Moschus. Es veröffentlicht keine Ebene. Die hier gewählte Reihenfolge entspricht seinen eigenen Seiten: Die Lilie eröffnet, der Weihrauch hält die Mitte, der Moschus bildet die Basis.

Was außen vor bleibt

Robin ordnet der Formel von 1999 auch Adlerholz und Benzoe zu. Die Neuauflage von 2021 fügt dem angegebenen Trio Zeder hinzu. Keiner dieser Rohstoffe erhielt eine Ebene: Sie bleiben im Fließtext.

Eine Reihenfolge, der die Lesarten widersprechen

Passion Parfums hört einen Auftakt aus Zeder, eine Mitte aus Weihrauch und eine Basis aus Lilie und Weißem Moschus, entgegen der hier gewählten Reihenfolge. Die Uneinigkeit betrifft die Stellung der Lilie, nie die Rohstoffe selbst.

Was das Etikett angibt

11 Einträge: denaturierter Alkohol, Wasser, Parfum, Hydroxycitronellal, 6 regulierte Allergene – Linalool, Limonene, Citronellol, Geraniol, Benzyl Benzoate, Farnesol –, abgeschlossen von Benzyl Alcohol. Kein in der Europäischen Union verbotener Stoff ist darin aufgeführt.

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