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L'Air du Paradis
Nina Ricci

Komposition

L'Air du Paradis

Veröffentlicht

Ein neuer Hauch des Paradieses bei Nina Ricci: Die 1950er-Jahre waren in Frankreich eine besonders fruchtbare Zeit für künstlerisches Schaffen. Die Parfümerie stand dem nicht nach und feierte die Freude über die wiedergewonnene Freiheit.

Für Robert Ricci, Gründer des Haute-Couture- und Parfumhauses Nina Ricci, war Parfum ein Akt der Liebe … Mit L’Air du Temps und seinen fröhlichen, strahlenden Duftnoten schenkte Robert Ricci den Frauen der Nachkriegszeit Liebe im Flakon und Glück als Duft. L’Air du Temps, zum Kultduft geworden und so typisch für jene Epoche, hat sich im Lauf der Neuinterpretationen namhafter Parfumeure immer wieder verwandelt und erneuert. 2018 wird L’Air du Temps, erneut von Calice Becker überarbeitet, zu L’Air du Paradis – ein weiterer Beleg dafür, dass große Klassiker nie aus der Mode kommen …

Wie L’Air du Temps dank Calice Becker für Nina Ricci zu L’Air du Paradis wird

Das Haute-Couture-Haus von Robert Ricci entstand in den 1930er-Jahren, doch die große Liebe seines Gründers zur Parfümerie ließ ihn in den 1940er-Jahren die Mode zugunsten der reinen Parfumkreation aufgeben. Schon mit den ersten Flakons schenkt Robert Ricci einer absoluten Weiblichkeit Freude und Blumen, sowohl in der Tradition der klassischen Parfümerie als auch mit einer gewissen Modernität. L’Air du Temps, 1948 vorgestellt, ist ein vollendetes Beispiel für diese Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart, von klassischen Akkorden und olfaktorischen Neuerungen.

L’Air du Temps ist jedoch nicht nur ein prachtvolles Parfum, sondern auch ein bewusst leichter, fröhlicher Duft, ganz für Frauen geschaffen, die nach Jahren des Krieges nach Freiheit und Unabhängigkeit verlangen. L’Air du Temps erobert rasch ein breites Publikum und wird vor allem zu einem der zeitlosesten Parfums seiner Generation.

L’Air du Temps ist auch 70 Jahre nach seiner Lancierung der Bestseller unter den Nina-Ricci-Parfums. Das Haus präsentiert ihn daher gern in unterschiedlichen Facetten, etwa mit den Neuinterpretationen von Calice Becker für die Collection Lumière von 2016 oder mit ihrem L’Air du Paradis von 2018.

L’Air du Paradis: Fruchtige und blumige Noten modernisieren den großen Nina-Ricci-Klassiker

L’Air du Temps ist ein so zeitloses, reichhaltiges und vollständiges Parfum, dass es jede Kühnheit und jede Modernisierung verträgt. Calice Becker hatte es bereits 2016 bearbeitet und drei Flakons geschaffen, die verschiedene Tageszeiten darstellen (l’Aube, Le Zénith und le Crépuscule). 2018 schickt sie L’Air du Temps auf eine neue, diesmal geografische Reise: Mit exotischen Noten von paradiesischen Inseln entsteht als limitierte Edition L’Air du Paradis.

L’Air du Paradis bewahrt die Frische im Auftakt seines Vorgängers, doch die Noten sind diesmal deutlich exotischer: Limette und süße Passionsfrucht verleihen L’Air du Temps erstmals fruchtige Noten. Im Herz bleibt der kostbare Jasmin erhalten, umhüllt von blumigen, sonnigen und opulenten Noten der Frangipaniblüte und der Mahonia Japonica, Blüten aus Thailand. Die sinnliche, holzige Tiefe von L’Air du Temps bleibt bestehen und verleiht L’Air du Paradis eine glühende Wärme, die sich mit den neuen paradiesischen Duftnoten verbindet.

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