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Serge Lutens

La Fille de Berlin

La Fille de Berlin wurde 2013 von Serge Lutens lanciert und von Christopher Sheldrake komponiert. Sie ist eine würzige, von Pfeffer nuancierte Rose, die das Haus als eine Frau beschreibt, deren Blütenblätter ebenso verrucht seien wie ihre Dornen. Unter einem purpurnen, fast undurchsichtigen Parfum nimmt die Kritik eine dunkle, konfitürenartige Rose wahr, die zu Veilchen, Metall und Moschus übergeht. Sie gehört zur Collection noire.

Erscheinungsjahr
2013
Zielgruppe
Unisex
Duftfamilie
Blumig
Konzentration
Eau de Parfum
EAN
3700358123389 (50 ml) · 3700358123587 (100 ml)
La Fille de Berlin

Bezugsquellen

Serge Lutens lanciert La Fille de Berlin Anfang 2013 als Eau de Parfum mit 50 ml, zeitgleich mit einem Buch seiner Fotografien, Berlin à Paris. Christopher Sheldrake, sein langjähriger Weggefährte, komponiert den Duft.

Eine dornige Rose

Das Haus zeichnet darin eine Frau, deren Schönheit ebenso viel von sich reden mache wie ihr dorniger Charakter – willensstark und explosiv, eine, die sich nichts vormachen lasse. Es beschreibt sie als Eau de Parfum einer würzigen, von Pfeffer nuancierten Rose.

Lutens fasst sie in wenigen Zügen zusammen: Sie habe Dornen und lasse sich nichts gefallen; sie tröste, wenn sie könne, sie falle aus dem Rahmen und überrasche, wenn sie wolle. Sie sei ein Mädchen der Extreme, sagt er.

Berlin nach dem Krieg

Im Januar 2013 erklärt Lutens gegenüber Women’s Wear Daily, der Duft handle von der Schönheit, die in der Dunkelheit gefunden werde, jener der Frauen im Nachkriegsdeutschland, die sich wieder aufrichten mussten. Schönheit, sagt er, sei der Moment, in dem man die eigenen Ruinen durchschreite; jeder habe seine eigenen.

La Fille de Berlin heute

La Fille de Berlin gehört heute zur Collection noire, der Linie, die Lutens radikal, kraftvoll und intensiv haben will, nach seinem eigenen Bild. Das Haus verkauft sie mit 50 oder 100 ml, nachfüllbar, und ordnet sie seinen blumigen Düften zu, für Damen wie für Herren.

Duftpyramide

  1. KopfnotenDie ersten Minuten
  2. HerznotenDas Herz des Parfums
  3. BasisnotenWas bleibt

Was die Kritik sagt

2013 nimmt Persolaise zunächst eine schlichte, saubere Rose wahr, die ein metallischer Schimmer und eine Sirupsüße überziehen. Robin von Now Smell This findet sie elegant und ernst, ohne überzeugt zu sein; Victoria von Bois de Jasmin schätzt ihre karmesinrote Rose mit Brombeere; Elena Vosnaki von Perfume Shrine findet ihren Auftakt eisig.

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