
L’Eau La Femme Prada, ein sanfterer Duft. Im Mittelpunkt des Hauses Prada steht ein bereits kultisches Paar. Dieses Duo besteht aus zwei Düften namens La Femme und L’Homme. Gemeinsam bringen sie die Geschlechtercodes durcheinander.
Der 2017 lancierte Duft „La Femme Prada, l’Eau“ folgt auf den Erfolg von „La Femme Prada“ und „L’Homme Prada“, dem berühmtesten olfaktorischen Paar des Hauses Prada. Ebenso sinnlich und elegant wie sein Vorgänger, ist der Duft „La Femme Prada l’Eau“ jedoch leichter und luftiger. La Femme Prada wurde von Miuccia Prada inspiriert, der Enkelin des Gründers, die heute an der Spitze der Marke steht. Nach ihrem Vorbild ist die Femme Prada eine Frau mit Charakter, scharfem Verstand und ausgeprägter Sinnlichkeit.
La Femme Prada, l’Eau, eine Sinnlichkeit aus der Hand von Danièla Andrier
Ausnahmsweise hat die Parfumeurin Danièla Andrier die Komposition „La Femme Prada, l’Eau“ geschaffen. Sie hatte auch „La Femme et l’Homme Prada“ entworfen. Als Parfumeurin für das Unternehmen Givaudan hat Danièla Andrier den Großteil der Prada-Düfte kreiert. Die in Deutschland geborene Danièla Andrier hatte sich zunächst einem Literaturstudium zugewandt … Auf die Frage nach ihrem liebsten Rohstoff antwortet Danièla Andrier, sie liebe alle natürlichen Rohstoffe ohne Ausnahme. Sie bewundere Iris und Galbanum, die sie besonders berührten. Es falle ihr tatsächlich schwer, auf Iris zu verzichten; selbst in sehr geringer Dosierung sei sie immer da. Für sie sei ein Parfum alles andere als ein überflüssiger Luxus, es verleihe der Vergangenheit Poesie und Tiefe, indem es das Gedächtnis olfaktorisch und emotional stütze … Es sei ein roter Faden. Danièla Andrier verdankt man große Erfolge wie „Prada Candy, Infusion d’iris“ von Prada, aber auch „Angélique Noire“ von Guerlain.
La Femme Prada, l’Eau, die neu interpretierte Tuberose
„La Femme Prada, l’Eau“ beginnt mit den säuerlichen Noten der Mandarine, verbunden mit den süßen Noten des Frangipani. Die auch „Tempelblume“ genannte Frangipaniblüte hat bei Hindus und Buddhisten eine sehr wichtige symbolische Bedeutung. Der aus Mittelamerika stammende Frangipani wird hauptsächlich auf La Réunion angebaut. Der Frangipani zählt zu den schönsten tropischen Bäumen, mit rosafarbenen, weißen oder gelben Blüten. Sein Name geht auf einen Italiener namens „Frangipani“ zurück, der im 12. Jahrhundert ein sehr geschätztes Parfum mit Noten zerstoßener Mandeln herstellte. Als der Baum in der Karibik entdeckt wurde, brachte ihm sein Duft, der diesem berühmten Parfum ähnelte, den Namen „Frangipani“ ein.
In der Parfümerie verströmt Frangipani süße, sanfte und sehr blumige Töne. Das Herz von „La Femme Prada, l’Eau“ ist ebenso blumig wie strahlend und verbindet Ylang-Ylang mit Tuberose. Ylang-Ylang, ursprünglich aus Südostasien, ist ein Baum mit großen, gelben, sternförmigen Blüten. In der Parfümerie bietet Ylang-Ylang zugleich sehr blumige, jasminartige und süße Töne. Die Basis von „La Femme Prada, l’Eau“ schließlich bietet einen Akkord aus Holzigen Noten. Der Flakon ähnelt dem seines Vorgängers. Dennoch spielt er mit zwei Facetten. In nahezu architektonischer Form reflektiert der Flakon das Licht und lässt seinen kostbaren, goldfarben-amberartigen Nektar erkennen.
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