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Hypnotic Poison

Hypnotic Poison setzt 1998 die Linie von Poison fort, das 13 Jahre zuvor entstanden war, und verschiebt das Giftige ins Gourmand. Annick Menardo baute den Duft auf Bittermandel auf, deren beißende Bitterkeit der Vanille und dem Sandelholz der Basis standhält. Der Auftakt ist fruchtig, mit Kokosnuss, Pflaume und Aprikose, vor einem Herz aus Jasmin Sambac, Tuberose und Rose, gewürzt mit Kümmel. Der Flakon greift den roten Apfel des Hauses auf, die verbotene Frucht, die zum Markenzeichen wurde.

Ein Apfel aus rotem Glas mit warmen Transparenzen, der Name ins Glas graviert, der dritte gerippte Flakon der Poison-Linie.

Dior gibt dem Flakon die Form eines roten Apfels, präsentiert als verbotene Frucht, in die man hineinbeißen möchte. Die Buchstaben des Namens sind direkt ins Glas gezeichnet, laut dem Haus ein Ruf nach Sinnlichkeit. Das Eau de Toilette zeigt ein leuchtendes Rot, das Dior als entschieden modern bezeichnet, mit warmen Transparenzen: Das Glas wirkt, als sei es von geschmolzener Lava erfüllt.

Das Eau de Parfum übernimmt dieselbe Silhouette in einem dunklen Farbton, mit Rundungen, die wie ein Apfel in der Handfläche liegen. Die Variante Roller-Pearl bietet einen Reiseflakon aus Glas in leuchtendem Rot mit einer Applikatorkugel.

Elena Vosnaki vom Perfume Shrine erinnert sich an eine erste Hülle aus mattem rotem Gummi, die sich seltsam angefühlt habe und die sie mit Bvlgari Black aus derselben Zeit vergleicht. Die neueren Flakons haben sie nicht mehr.

Die Kritik ordnet diesen Flakon den beiden vorherigen der Linie zu: Er fügt dem Dior-Sortiment einen dritten gerippten Flakon hinzu, nach Poison 1985 und Tendre Poison 1994. Das Eau de Toilette gibt es auch als Zerstäuber mit 30 ml.